Lindau
Mildes Urteil wegen erpresserischen Menschenraubs

Das Urteil um einen Erpresserischen Menschenraub im Bereich Lindau ist wesentlich milder ausgefallen als zunächst erwartet. Der Vorsitzende Richter Dietmar Herrmann des Landgericht Kempten betonte, dass das Amtsgericht Lindau den Fall falsch bewertet hätte. Der Hauptangeklagte Alexander B. wurde wegen versuchter Nötigung, Freiheitsberaubung und vorsätzlicher Körperverletzung zu einer Freiheitsstrafe auf 1 Jahr und 4 Monate verurteilt.

Die drei Mitangeklagten erwarten mildere Urteile. Das Urteil beruht auf einer Absprache der Verteidigung mit der Staatsanwaltschaft, gab Kathrin Eger, die Sprecherin der Staatsanwaltschaft am Landgericht Kempten bekannt.

Richter Herrmann betonte abschließend allerdings, dass dieser Fall kein Kavaliersdelikt sei. Sowohl Staatsanwaltschaft als auch Verteidigung planen nicht, in Revision zu gehen.

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