Mewo baut neue Wohnanlage

Von Manfred Jörg | Memmingen Der Abriss der historischen Schiffbrauerei am Kaisergraben hat Ende vergangenen Jahres für eine öffentliche Kontroverse gesorgt (wir berichteten). Die Memminger Wohnungsbau eG (Mewo) präsentiert als Eigentümerin des Areals nun konkrete Pläne für die künftige Nutzung: Nach Angaben von Vorstandssprecher Hans-Peter Fischer will die Mewo dort 23 altengerechte und barrierefreie Wohnungen errichten.

'Die Pläne liegen dem städtischen Bauamt bereits vor', erklärt Fischer. Mit dem Bau soll heuer im Mai, spätestens im Juni begonnen werden. Mit der Fertigstellung sei im Sommer 2009 zu rechnen. Ausführende Architektin sei Waltraud Linder von der Mewo.

Laut Fischer ist auf dem Gelände der ehemaligen Schiffbrauerei ein Gebäudekomplex mit 23 neuen Wohnungen geplant. Diese sollen über einen so genannten Laubengang zu erreichen sein. Das heißt: 'Westlich und östlich des Treppenhauses verlaufen Gänge, die zu den einzelnen Einheiten führen', erklärt Fischer.

Vergleichbares finde sich im Mewo-Park. Auch das Mietpreisniveau sei mit dem Betreuten Wohnen an der Buxacher Straße zu vergleichen. Für die dortigen Wohnungen habe die Mewo mittlerweile eine 'lange Warteliste' so Fischer.

Die gesamte Wohnfläche der 23 neuen Wohneinheiten am Kaisergraben beziffert er mit 1634 Quadratmetern. Es sollen sieben Dreizimmer-, eine Vierzimmer- sowie 15 Zweizimmer-Wohnungen entstehen. Diese haben laut Fischer eine durchschnittliche Größe von 70 Quadratmetern und seien alle über einen Aufzug zu erreichen. Geplant seien auch eine Tiefgarage mit 19 Stellplätzen und ein Fahrrad-Abstellraum.

Projekt wurde mit dem Behindertenbeirat abgesprochen

'Das Projekt wurde mit dem Behindertenbeirat der Stadt abgesprochen', betont Fischer. So werde im Dachgeschoss eine 'voll rollstuhltaugliche Wohnung' errichtet, die vier Zimmer umfasse. Auch die restlichen Wohnungen seien mit dem Rollstuhl erreichbar und barrierefrei. Alle Badezimmer könnten jederzeit rollstuhlgerecht umgerüstet werden.

Damit die Geschichte des Areals nicht in Vergessenheit gerate, soll an die ehemalige Nutzung (Brauerei) und die Eigentümerin (Familie Rittmayer) in geeigneter Form erinnert werden, zum Beispiel durch Kunst am Bau, so Fischer.

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