Klingl
Memminger Student muss Kairo verlassen

«Soldaten haben meinen Sohn Sven in der Nacht auf Freitag aus seiner Wohnung im Kairoer Stadtteil Dokki geholt und ihn anschließend verhört.» Renate Klingl wirkt sehr ruhig und gefasst, als sie berichtet, was ihrem 22-jährigen Sohn in der ägyptischen Hauptstadt widerfahren ist.

Am Freitagmorgen haben ägyptische Sicherheitskräfte den Studenten aus Memmingen zusammen mit Kommilitonen aus Deutschland zum Kairoer Flughafen gebracht und sie unmissverständlich dazu aufgefordert, das Land zu verlassen. Seine Mutter Renate berichtet: «Mein Sohn hat mir am Telefon gesagt, dass es ihm gut gehe, er aber eventuell bis Sonntag auf dem Flughafen in Kairo ausharren müsse, bis er einen Flug nach München bekomme.»

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