Kaufbeuren
Meis führt weiter Diakonieverein

Vorstandswahlen standen bei der Jahresversammlung des Diakonievereins Kaufbeuren im Heinzelmannstift auf der Tagesordnung. Dabei ergaben sich kaum Veränderungen. Peter Meis wurde als Vorsitzender bestätigt. Pfarrer Thomas Kretschmar von der evangelischen Dreifaltigkeitskirche bleibt Zweiter Vorsitzender. Rainer Schmidt fungiert als Schatzmeister und Sabine Martin als Schriftführerin. Bernd Kuhn, Horst Spindler und Horst Uhl wurden als Beisitzer bestätigt. Elke Höhn kandidierte nicht mehr, weil sie sich praktischen Aufgaben im Heinzelmannstift widmen möchte.

In seinem Bericht zeigte Gerhard Heiligensetzer als Geschäftsführer des Heinzelmannstiftes die Entwicklung des vergangenen Jahres nach: Die Mitgliederzahl im Diakonieverein stieg von 140 auf 165 und im Förderverein von 125 auf 157. Sechzig bezahlte Mitarbeiter und rund fünfzig Ehrenamtliche betreuen und pflegen die Senioren im Heinzelmannstift. «Ohne das große Engagement der Mitarbeiterschaft lässt sich das hohe Niveau nicht halten», betonte er. Auch das ehrenamtliche Engagement, vor allem in der Cafeteria, die jeden Tag geöffnet ist, weise auf den freundlichen Charakter des Hauses hin. Von den achtzig älteren Menschen hätten 33 die Pflegestufe I, 29 die Pflegestufe II und zwölf die Pflegestufe III. Dabei zeige sich eine klare Tendenz zu einem höheren Pflegebedarf.

Peter Meis als alter und neuer Vorsitzender berichtete vom Projekt Heinzelmannpark auf dem Gelände des ehemaligen Kreiskrankenhauses gegenüber des Heinzelmannstiftes. Die Aufträge für die konkrete Planung eines ersten Wohngebäudes wurden nun vergeben und die städtebauliche Überplanung soll bis zum Jahresende vorliegen. Dann hofft der Diakonieverein auch, genügend Kapital für das Bauprojekt zu finden, das nicht einfach von Investoren finanziert werden soll, die eine hohe Rendite anstreben, sondern vor allem von den Bewohnern, die bereit sind, in ihr neues Zuhause zu investieren. Rainer Schmidt schließlich stellte die Abschlüsse und die Bilanz für das Jahr 2008 vor, die aufgrund der Vollbelegung eine gute Ertragslage aufwiesen. Dies sei allerdings auch nötig, um die auf dem fünf Jahre alten Neubau des Heinzelmannstiftes liegenden Kredite und Hypotheken zu tilgen.

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