Mehr Wirte wollen an Musiknacht teilnehmen

Lindau | dik | Mit neuem Veranstalter, anderem Termin und mehr Teilnehmerkneipen wollen die Lindauer Wirte die Isle of Music zu alter Größe zurückführen. Zudem schließen sich die Wirte zu einem Verein zusammen. Gemeinsam wollen sie ihre Interessen besser vertreten.

Die Ulmer Firma X-Events wird die Isle of Music künftig veranstalten. Firmenchef Frank Ockert und die Wirtesprecher begründen dies damit, dass nach dem Absprung von Jürgen Rockstroh ein neuer Veranstalter nötig ist. X-Events, die solche Musiknächte bereits in vielen Städten Baden-Württembergs veranstaltet, habe den Wirten ein günstiges Angebot gemacht.

30 Kneipen wollen mitmachen

Nach Angaben der Wirtesprecher Bernhard Mayr und Kosta Forfolias sowie deren Unterstützer Peter Besserer ist das finanzielle Risiko für die Wirte künftig deutlich geringer. Denn die Kosten für Bands, Werbung, Sicherheitsdienst und Organisation trägt die Agentur. Das komme bei den Wirten auf der Insel so gut an, dass beim nächsten Mal bis zu 30 Kneipen mitmachen werden, sagen die Sprecher.

Am Samstag, 26. April, wird die Kneipennacht steigen, drei Wochen später als ursprünglich geplant. Mit dem neuen Termin wollen die Wirte Konkurrenzveranstaltungen in Lindauer Discotheken sowie anderen Kneipennächten in der Region aus dem Weg gehen.

Ziel: Mehr als 3500 Besucher

Ziel ist es, dass wieder deutlich mehr als 3500 Besucher zur Isle of Music kommen. Zuletzt hatten weniger als 3000 Gäste ein Bändel für das Kneipenfestival gekauft. Zu Spitzenzeiten waren bei der Isle of music schon beinahe 5000 Besucher in Lindau gezählt worden.

Die Veranstalter des Kneipenfestivals setzen auf einen erfolgreichen Vorverkauf. Deshalb bleibt der Preis für im Voraus gekaufte Karten auch wie bisher bei acht Euro, die Abendkasse wird mit elf Euro aber teurer.

Neue Veranstaltung geplant

Klar ist schon jetzt, dass es nur noch eine Isle of Music im Jahr geben soll, im Herbst planen die Wirte mit X-Events gemeinsam eine neue Veranstaltung. Details dazu wollen sie bislang aber noch nicht bekannt geben.

Nun haben einige Wirte zudem vor, gemeinsam einen Verein zu gründen. Peter Besserer begründet dies damit, dass die Wirte bei der Isle of Music ebenso wie bei den Verhandlungen mit der Stadt und der Polizei gemerkt hätten, dass sie ihre Interessen gemeinsam besser durchsetzen könnten.

Autor:

Allgäuer Zeitung aus Kempten

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