Krippen
Mehr Platz für Kleinkinder

Rappelvolle Gruppen, Wartelisten, Mütter, die ihre Kinder sicherheitshalber schon während der Schwangerschaft anmelden: Die Kinderkrippen der Stadt platzen aus allen Nähten. Nachdem die Zahl der Anmeldungen einen neuen Höchststand erreicht hat, suchte gestern der Jugendhilfeausschuss nach Lösungen. Die gute Nachricht für Eltern: Es sollen noch mehr Plätze geschaffen werden. Der Wermutstropfen: Für Familien, die derzeit auf den Wartelisten steht, kommt der Ausbau zu spät. Er wird sich nämlich über die nächsten Jahre erstrecken.

Bereits beschlossene Gruppen: Bereits beschlossene Sache sind neue Krippengruppen in St. Ulrich (Ullrichstraße), im Markuskindergarten (Bussardweg), im Matthäuskindergarten (Hochbrunnenweg), im Oberlinhaus (Freudental) und im Haus für Kinder und Eltern in der Lindauer Straße (unter Beteiligung des Klinikums).

Neu geplant: Laut Jugend-, Schul- und Sozialreferent Benedikt Mayer gibt es eine neue Idee für den Kemptener Norden. Im denkmalgeschützten Bauernhof Stiftsbleiche (am Gewerbegebiet Oberwang) könnten drei Kindergarten- und zwei Kinderkrippengruppen untergebracht werden. Die beiden Gruppen aus dem Kindergarten auf der Halde würden dorthin umziehen. Dies, so Mayer, wäre dann auch eine Lösung für die Dachser-Krippe, die sich derzeit noch in St. Michael befindet und gerne erweitern würde.

In Thingers sollen ebenfalls weitere Plätze entstehen - und zwar in St. Hedwig.

In der Stadtmitte überlegt St. Lorenz die Umwandlung einer Hortgruppe in Krippenplätze - damit entstünde laut Mayer jedoch der Bedarf für Ganztagsklassen an der benachbarten Fürstenschule.

In Kempten-West soll die Bewohnerentwicklung abgewartet werden - Anbauten könnten entweder an der Arche Noah oder im Kindergarten Miteinander entstehen.

Im Kemptener Osten wird die Tagesstätte Mikado noch eine zweite Krippengruppe eröffnen. «Die Barke» gibt sieben bestehende Plätze für die Öffentlichkeit frei.

In Sankt Mang soll eine Gruppe in der städtischen Tagesstätte entstehen, ebenso im Wiesengrund.

In Leubas sollen zwölf Plätze entstehen.

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