Neugablonz
Mehr Investitionen im Zentrum geplant

|oll| Die finanzielle Situation des Gablonzer Siedlungswerks (GSW) ist gesichert. Dies erklärte Dr. Wolfgang Völsch, Vorsitzender des Aufsichtsrats, in seinem Bericht bei der GSW-Mitgliederversammlung im Pfarrsaal der altkatholischen Gemeinde Christi Himmelfahrt. Zuvor hatte er von zwei «intensiven Erlebnissen» in Vorstand und Aufsichtsrat berichtet. Eine Freude sei es gewesen, die Baumaßnahme in der Hüttenstraße sowie den ersten Spatenstich zur Neugestaltung des Neuen Marktes mit Durchstich zum Rewe-Markt begleiten zu können. «Das sind Dinge, die das Siedlungswerk stark fordern, die aber auch Freude machen», so Völsch.

Gerhard Stolzenberger, geschäftsführender GSW-Vorstand, trug den Lagebericht 2008 vor. Er trat Befürchtungen entgegen, das Instandhaltungsprogramm werde durch Modernisierungen gekürzt. Im «Rehgrund» beispielsweise würden schwerpunktmäßig einzelne Objekte modernisiert. In der «Reichenberger Straße» werde dagegen «in den nächsten fünf Jahren nichts passieren», räumte er ein. Welche Art von Bebauung dort erfolgen werde, sei noch offen. «Es sieht nicht schön aus, viele Wohnungen stehen leer. Mit denen kann man nichts anderes machen als abbrechen.» Stolzenberger resümierte: «Derzeit unterstützen wir die Investitionen der Stadt Kaufbeuren, die im Rahmen der Städtebauförderung in Neugablonz durchgeführt werden, durch Neubauten in der Hütten- sowie der Sudetenstraße.» Das GSW habe das Hauptaugenmerk mittelfristig darauf gelegt, im Zentrum des Stadtteils zu investieren, «um Neugablonz schöner und lebenswerter zu machen».

Als nächstes werde das Siedlungswerk die Sudetenstraße anpacken - durch umfangreiche Investitionen im Bestand und durch den Ersatz von alten Wohnungen. Der Neubau von zeitgemäßen Wohnanlagen und eine verbesserte Infrastruktur würden Neugablonz aufwerten. «Dadurch sind unsere Wohnungen gut vermietbar. Anspruchsvolle Mitglieder werden zu uns kommen.» Die sollten das Gefühl haben, dass sie gute Verkehrsanbindungen nach München, Augsburg, Kempten und ins Zentrum von Kaufbeuren haben und von Grün umgeben sind. «Eine tolle Ecke, wo man gut wohnen kann», so Stolzenberger.

Gewinne erwirtschaftet

Die Bilanzsumme betrug 19,8 Millionen Euro. Es wurde ein Jahresüberschuss in Höhe von 70 833 Euro erzielt. Vier Prozent der Genossenschaftsanteile werden als Dividende ausgeschüttet. Der verbleibende Gewinn wird als Einstellung in die Ergebnisrücklagen des Jahres 2009 verwendet.

Autor:

Allgäuer Zeitung aus Kempten

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