Kaufbeuren
«Mehr Fahrgäste gewinnen»

Mehr Service und mehr Angebot versprechen sich Stadt, Landkreis und die Verkehrsgesellschaft Kirchweihtal von dem neuen Servicezentrum am Kaufbeurer Busbahnhof. Das hieß früher Stadtbusbüro. Das neue Zentrum soll nun die Menschen in Stadt und Land besser verbinden und über die gemeinsamen Leistungen informieren, erläuterte der Ostallgäuer Landrat Johann Fleschhut.

Den Vertrag dazu unterzeichneten gestern Kaufbeurens Oberbürgermeister Stefan Bosse, Wilfrid Venerius (Geschäftsführer von Regionalbus Augsburg RBA, dem Mutterunternehmen von Kirchweihtal) und der Landrat. «Das Servicezentrum ist die logische Fortsetzung des gemeinsamen Fahrplans und wird nun die Mobilitätszentrale für die ganze Region», meinte der OB. Ähnlich sah es auch Fleschhut: «Wir wollen damit die Vernetzung von Stadt und Land konsequent fortführen.»

Umstrukturierung im März

2005 war das Stadtbusbüro eingerichtet worden. Doch nach Unstimmigkeiten in der Organisation hatte die VG Kirchweihtal das Büro ab März 2009 umstrukturiert.

Seitdem arbeiten eine Vollzeitkraft (Bettina Pranschke) und zwei Teilzeitkräfte (Helena Herz und Alexandra Kehlbeck) dort, deren Aufgabenbereich bis jetzt erweitert wurde: Verwaltung und Ausstellung der Chipkarten, Fahrplan- und Bahnauskunft, Fundsachen oder die Bestellung von Anrufsammeltaxis werden nun von den drei Damen geleistet, berichtet Kehlbeck. Der Service soll sogar noch ausgeweitet werden - wie etwa mit einem erweiterten Internetangebot. Zudem werde das Servicezentrum auch äußerlich noch aufgewertet. «Das Zentrum ist ein wichtiger Bestandteil, um neue Wege vom Busunternehmen zum Mobilitätsdienstleister zu gehen», kündigte Venerius an. Ziel sei es, mit mehr betreuendem Service mehr Fahrgäste zu gewinnen.

Ein Schritt dazu seien auch mehr Informationen über Angebote durch das Zentrum: Die Familycard oder die Funcard für Jugendliche sind demnach in der Öffentlichkeit nur wenig präsent: «Wir haben ein sehr gutes Netz, aber die Bürger wissen das noch nicht so», meint Fleschhut. Am 13. Dezember steht obendrein der Fahrplanwechsel an. Dadurch seien die Zentren noch mehr an das Land angebunden, es gebe punktuelle Verbesserungen und sogar neue Verbindungen. Zudem wurde die Zahl der Strecken für Anrufsammeltaxis von etwa 700 auf rund 900 erhöht. «Wir sind mobiler als viele denken», lobt deshalb Fleschhut.

Flexibel zeigte er sich auch beim Namen: Denn während der Landrat und der OB eher zu «Mobilitätszentrale» neigten, favorisierte Venerius den Namen Servicezentrum: «Das muss ein Synonym für unser Unternehmen werden», sagte der Geschäftsführer. Für den ersten zufriedenen Kunden unter dem neuen Namen sorgte Bosse persönlich: «Ich will zum Waldfriedhof», fragte ihn eine Kunde beim Ortstermin. «Linie 13», antwortete prompt der OB - und lag ganz richtig, wie ihm vom Fachpersonal bestätigt wurde.

Autor:

Allgäuer Zeitung aus Kempten

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