Kaufbeuren
Mehr Angebote für rüstige Rentner

Aufgrund des demografischen Wandels wird die Zahl der älteren Menschen in den nächsten Jahren auch in Kaufbeuren immer weiter zunehmen. Da viele Senioren mittlerweile bis ins hohe Alter rüstig und fit bleiben, soll die bisherige Altenarbeit umgestaltet und angepasst werden. Denn Senioren seien nicht automatisch hilfsbedürftig, viele könnten auch selbst Hilfsdienste leisten, etwa für andere Senioren. Mit dem «seniorenpolitischen Gesamtkonzept» will die Stadt Kaufbeuren gemeinsam mit dem Seniorenbeirat dieser Entwicklung Rechnung tragen (wir berichteten).

Um möglichst viele Betroffene und Experten mit ins Boot holen zu können, hatte Oberbürgermeister Stefan Bosse Vertreter von ambulanten Pflegediensten, der Kirchen und Pflegeheimen zu einer Vorstellung des geplanten Konzepts eingeladen. «Schließlich werden heute bereits die Weichen für die Zukunft meiner Generation gestellt», so das Stadtoberhaupt. Basierend auf dem bereits bestehenden Altenhilfeplan sei vor allem der Grundsatz «ambulant vor stationär» oberstes Ziel, wie Sabine Wenng vom Institut Arbeitsgruppe für Sozialplanung und Altersforschung (AfA) in München, betonte.

Dem schloss sich auch Karl-Heinz Wenzel vom Seniorenbeirat an. Wichtig sei, älteren Menschen barrierefreie Wohnungen zur Verfügung zu stellen, kombiniert mit Hilfen für den Alltag. Ein Beispiel dafür sei der bereits existierende Seniorenbegleitdienst. Rüstigere Bürger könnten den Älteren auch Gesellschaft leisten oder für sie zum Einkaufen gehen. Zudem soll das Projekt «Aktiv im Alter», das Bosse erst kürzlich nach Kaufbeuren holen konnte, das Konzept unterstützen. Die Anwesenden reagierten positiv auf die Ideen der Stadt und zeigten sich bereit, weiterhin selbst in der Seniorenarbeit tätig zu bleiben.

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