Gr Wildpoldsried
Mehr Angebote für Betreuung in Wildpoldsried gewünscht

Immer mehr Anfragen von Eltern bei der Gemeinde, der Schule und dem Kindergarten, wegen der Betreuung ihrer Kinder lasse Handlungsbedarf erkennen. Dies erklärte Bürgermeister Arno Zengerle im Gemeinderat.

So habe ein gemeinsames Gespräch mit der Kindergarten- und Schulleitung sowie Elternbeiräten stattgefunden, um den möglichen Bedarf für verschiedene Betreuungsangebote abzuklären. Aufgrund der Nachfragen für eine Mittagsbetreuung – zum größten Teil wird auch ein Mittagessen gewünscht – soll in nächster Zeit ein Konzept erarbeitet werden. Dabei werde auch die Hausaufgaben- und Nachmittagsbetreuung sowie Ferienbetreuung behandelt.

'Den Anfragen gerecht werden'

Ziel ist laut Zengerle 'nach und nach den Anfragen gerecht zu werden und ein für unsere kleine Gemeinde zufriedenstellendes Angebot aufzustellen'. Um ein Mittagessen anbieten zu können, müssten erst passende Räume gefunden werden. Dafür würden sich die Nebenräume der Schulsporthalle anbieten, die seit dem Bau der SSV-Sporthalle zum Teil leer stehen.

Weiterer Vorteil sei die zentrale Lage zum Kindergarten und zur Krippe. Mit einem verhältnismäßig geringen finanziellen Aufwand könnten der nordseitige Duschraum zu einer Küche und zwei Umkleideräume zu einem Speisesaal bzw. Vorraum für die Küche umgebaut werden.

Schulleiterin und Gemeinderätin Frauke Tempel hielt dies für eine gute Lösung. Christoph Schön, Behindertenbeauftragter schloss sich ebenso wie das gesamte Gremium, dem an, denn die Räume seien auch mit dem Rollstuhl erreichbar.

Zur Situation bei der Betreuung für die im Bau befindliche Kinderkrippe meinte der Bürgermeister: Zur Zeit seine Gruppe mit zwölf Kindern bereits voll belegt.

Beim Bericht über die Jahresrechnung erklärte Zengerle: Das Rechnungsjahr 2011 gestalte sich deutlich positiver als das Jahr 2010. Nach Abzug von steuerlichen Ausgaben verbleibe ein Plus gegenüber 2010 von rund 122 000 Euro.

Getrübt werde die Bilanz allerdings durch Mehrausgaben bei der Wasserversorgung. Hauptsächlich waren Rohrbrüche dafür verantwortlich, dass statt der veranschlagten 30300 Euro, rund 73550 Euro ausgegeben werden mussten.

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