Medizinische Hilfe auf einem Schiff

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Die internationale Hilfsorganisation Mercy Ships bietet auf ihrem Hospitalschiff, das in den ärmsten Ländern dieser Erde vor Anker geht, medizinische Versorgung. Auch Familie Kronester aus Kaufbeuren lebte zwölf Jahre lang auf einem der Schiffe. Vor zwei Jahren hat sie sich in Kaufbeuren niedergelassen.

Aktuell befindet sich das Hospitalschiff 'Africa Mercy' in Guinea und ankert im Hafen von Conakry. 'Unser Land ist dankbar für die notwendige medizinische Hilfe und die Unterstützung bei der Ausbildung unserer eigenen medizinischen Fachleute.

Im Namen jedes einzelnen Guineers danken wir Mercy Ships für die Hoffnung und Heilung, die unsere Nation in den nächsten zehn Monaten erfahren wird. Die medizinische Versorgung durch Mercy Ships wird viele Menschenleben verändern', so Premierminister Mohamed Said Fofana.

Im September fanden sich viele Einheimische zum 'Screening' ein, um sich untersuchen zu lassen. Damit nicht nur die Küstenregionen profitieren, wurden im Vorfeld zusammen mit lokalen Hilfsorganisationen und dem guineischen Ministerium für Gesundheit und Hygiene 805 Personen aus den abgelegenen Regionen des Landes für Behandlungen ausgewählt.

Drei Exkursionen sind ins Landesinnere geplant, um der dort lebenden Bevölkerung medizinische Behandlungen zu ermöglichen. Das Ärzte- und Chirurgenteam arbeitet auf Hochtouren und wird tausenden Menschen durch notwendige Operationen ein neues Leben schenken.

Auch der heutige Geschäftsführer von Mercy Ships Deutschland, Udo Kronester, und seine Familie lebten jahrelang auf einem der Hospitalschiffe. Udo Kronester war unter anderem für Programme zur Verbesserung der Wasserhygiene, Brunnenbauprojekte und ähnliches verantwortlich.

Zuletzt arbeitete er im Bereich Öffentlichkeitsarbeit.

An Bord fühlte sich die sechsköpfige Familie immer wohl. Dort leben und arbeiten Ehrenamtliche unterschiedlichster Herkunft miteinander. Da war 2010 der 'Umzug' nach Kaufbeuren erst einmal eine Umstellung.

'Die anfangs teils schwierige Eingewöhnungsphase ist der Routine gewichen', erzählt Udo Kronester und fährt fort: 'Inzwischen haben wir unseren Platz gefunden und unsere Kinder haben sich hervorragend integriert. Unsere älteste Tochter ist zur Ausbildung und zum Studium in München, die Zwillinge haben vergangenes Jahr den Schulwechsel erfolgreich gemeistert und unser jüngster Sohn besucht seit dem neuen Schuljahr ebenfalls das Gymnasium in Kaufbeuren.

Das Allgäu hat an Lebensqualität so viel zu bieten, dass wir uns manchmal sagen: Wir haben den Blick aufs offene Meer gegen den auf die Alpen getauscht. Natur pur, die uns immer wieder an unsere eigene Kleinheit erinnert und gleichzeitig zum ehrfürchtigen Staunen animiert. Wenn schon in Deutschland leben, dann hier.'

Wer sich für einen Freiwilligendienst bei Mercy Ships interessiert oder mehr über die Organisation erfahren möchte, kann sich unter www.mercyships.de informieren.

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