Türkheim
Maßnahmenkatalog für das Gymnasium

«Eine falsche Entscheidung bleibt eine falsche Entscheidung. Dies werden wir mit einer Gegenüberstellung der Kosten auch vor Augen führen», so das Fazit von Landrat Hans-Joachim Weirather nach einer zweieinhalbstündigen Klausurtagung am Freitag zum Thema Gymnasium. Zweckverbandsmitglieder, der Vorsitzende des Fördervereins Gymnasium, Elternvertreter und die Schulleitung waren im Sitzungssaal des Türkheimer Rathauses zusammengekommen, um einen gemeinsamen Weg zu finden: Wie umgehen mit der Entscheidung pro Gymnasium Buchloe? Am Ende stand ein Maßnahmenkatalog:

Forderungen: - Eine vollwertige dritte Fremdsprache (Spanisch); spät beginnendes Spanisch bleibt; naturwissenschaftlich-technisches Gymnasium, als das Türkheim bereits etabliert ist; neu: ein wirtschaftswissenschaftliches Gymnasium sowie eine Profilbildung als Sportgymnasium in Zusammenarbeit mit den Vereinen der Region.

Die weiteren Forderungen: Unterstützung bei der Reaktivierung der Staudenbahn und damit Aktivierung des alten Infrastrukturverkehrs von Türkheim in Richtung Norden. Interessant werden soll so das Gymnasium für die Staudengemeinden, die bisher ihre Kinder eher Richtung Augsburg schicken.

In die gleiche Richtung geht eine weitere Forderung: Unterstützung beim freigestellten Schülerverkehr. Dies ist unter anderem für die Gemeinden Amberg und Wiedergeltingen wichtig, die genau zwischen Türkheim und Buchloe liegen.

Eigene Maßnahmen (als Selbstverpflichtung): Optimierung des Busangebotes. Betrieben werden soll zudem ein offensives Standortmarketing für Türkheim. Durch Investitionen in Ausstattung und Optik soll das Türkheimer Gymnasium attraktiv bleiben.

Gegenüberstellung: Ein wichtiger Teil wird die «totale Gegenüberstellung» sein. Damit soll bewiesen werden, dass das Türkheimer Gymnasium, wenn alle Bildungsangebote an einem Standort konzentriert werden, wesentlich günstiger kommt, als wenn man sie auf zwei Gymnasien aufteilt. Gegenübergestellt werden dabei sämtliche Kosten wie Investitionen und Betrieb.

Zudem soll die bessere Standortqualität Türkheims genutzt werden: In Buchloe soll das Gymnasium an der Autobahn entstehen. In Türkheim liegt es im Grünen. Eine Absicherung würde durch optimale Busverbindungen und durch die Erweiterung der Fachrichtungen erreicht.

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