Martini
Markttreiben lockt viele Besucher in die Innenstadt

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Heiße Crêpes und Maroni dienten dieses Wochenende beim Martinimarkt weniger dem «Aufwärmen von innen» als vielmehr dem reinen Genuss. Denn trotz dichter Wolken am Samstag und leichten Regens am Sonntag blieb das Wetter zum Großteil markttauglich. Das nutzten viele aus, um am Wochenende einen Ausflug in die Kaufbeurer Innenstadt zu machen und sich von den Ständen der rund 40 Fieranten und den Angeboten in den Geschäften inspirieren zu lassen. Am Samstag konnten die Besucher sogar noch in den geöffneten Straßencafés ein wenig ausruhen.

An den Marktbuden mit ihren typischen Waren wie warmen Wollsocken, kuscheligen Fellen, Gesundheits- und Putzpräparaten, sowie Schmuck und Kleidung ließen sich viele auf die bevorstehende kalte Jahreszeit einstimmen. Begeistert vom Martinimarkt zeigten sich Irmgard und Xaver Zwing. Für das Ehepaar aus Markt Rettenbach war es die Marktpremiere. «Eigentlich wollten wir nur bummeln», gestehen sie lachend. Doch ihre gefüllte Einkaufstüte sprach für sich.

Wie ihnen ging es am Wochenende vielen, die sich angesichts des bunten Angebots zu spontanen Einkäufen hinreißen ließen. Ganz gezielt steuerte dagegen die Kaufbeurer Familie Kwint einen Stand mit wollenen Kopfbedeckungen an. Hatte der dreijährige Niko dort schon im Vorjahr eine dicke Mütze bekommen, war diesmal seine einjährige Schwester Ina an der Reihe.

Unter den Augen von Mama Ellen und den Großeltern wurde sorgsam anprobiert und ausgewählt. «Ein Besuch auf dem Markt lohnt sich und wir sind alle an der frischen Luft», so Ellen Kwint, «und die Kinder freuen sich schon auf das Karussell.»

Über das große Kundeninteresse freuten sich auch die Fieranten. «Wir sind heuer sehr zufrieden. Die ersten Kunden kamen schon gleich Samstagfrüh», resümiert Rudolf Kleinknecht, der mittlerweile schon seit 43 Jahren die Kaufbeurer Märkte mit seinen Haushaltswaren beschickt. Ähnlich lautete auch das Fazit von Ümit Ucar. Er ist ebenfalls schon seit einigen Jahren als Verkäufer von türkischer Feinkost in der Wertachstadt im Einsatz. «Die letzten zwei, drei Jahre haben wir die Wirtschaftskrise deutlich gespürt. Aber dieses Jahr ist wieder ein gutes Jahr», freut sich der Händler.

Am Sonntagnachmittag öffneten zudem die Geschäfte. In der Fußgängerzone drängten sich die Menschen. In den Läden hatte das Verkaufspersonal ordentlich zu tun. Die Kunden zeigten sich in guter Kauflaune. (agi)

 

Die Budenmeile lockte Jung und Alt in die Innenstadt. An beiden Tagen herrschte an den Ständen und in den Geschäften der Innenstadt reger Betrieb. Fotos: Harald Langer

 

Der kleine Timo probiert erst mal aus, was das süße Einrad alles kann.

 

Großer Andrang herrschte am Samstag am Kinderkarussell in der Kaiser-Max-Straße. Die Kleinen genossen die Fahrt.

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