Kempten
Lukas Schlotterer will den Großen etwas vormachen

Bei seiner Regionalliga-Premiere für die Turner der TG Allgäu in Sonthofen hat er schon für Aufsehen gesorgt: Lukas Schlotterer aus Augsburg ist zwar erst 15 Jahre alt, turnt aber den Großen schon mal was vor. Am heutigen Samstag will das Turn-Talent ab 17 Uhr in der Sporthalle an der Westendstraße in Kempten wieder aufhorchen lassen. Dort trifft die TGA im zweiten Saisonkampf auf den TV Bühl und will Platz eins verteidigen.

Zufrieden mit erstem Auftritt

Mit 13 Score-Punkten war der 15-Jährige zweitbester Turner der TGA beim ersten Wettkampf in Sonthofen. «Ich war recht zufrieden», sagt der Schüler bescheiden über seinen ersten Liga-Auftritt.

TGA-Turner Florian Schreiber und sein Augsburger Teamkollege Artjem Weimer sind auf das Nachwuchstalent aufmerksam geworden. «Wir haben schon früher zusammen trainiert. Ich finde, dass Florian so eine Art Mentor für mich ist», erwähnt Schlotterer. Die Jahre zuvor ist er nur bei bayerischen oder deutschen Meisterschaften an den Start gegangen.

«Ich wollte zwar schon letztes Jahr für die TGA starten, aber ich durfte noch nicht. Da war ich noch keine 15», erläutert der Kaderathlet die Regeln. Ein Regionalliga-Wettkampf sei im Vergleich zu einer Meisterschaft aber schon etwas anderes. Zuvor erhielt der Jüngste im Team eine Einführung ins Score-Punkt-System. «Florian hat es mir erklärt. Das sind schon Unterschiede zu einer Meisterschaft und ist nicht ganz einfach», bemerkt der 1,70 Meter große Turner. «Da muss ich mich erst mal dran gewöhnen.»

Gewöhnungsbedürftig ist für den Augsburger auch die gute Stimmung in der Halle. «Das ist total cool, wenn die Hälfte der Zuschauer für dich ist. Sonst sind ja nur immer die Eltern, Oma und Opa und ein paar Freunde da, die einen anfeuern», sagt Schlotterer begeistert.

Gegner nicht zu unterschätzen

«Ich war schon mal in der Kemptener Halle. Das ist aber schon etwas länger her. Ganz unbekannt ist sie also nicht», sagt der TGA-Neuling. Der Gegner TV Bühl sei ein Gegner, den man aber nicht unterschätzen dürfe. «Das wird härter als der letzte Wettkampf», sieht Schlotterer eine Herausforderung auf sich zukommen. Er rechnet trotzdem mit dem Sieg für die TGA. Schließlich sei es ja das große Ziel, wieder in die zweite Bundesliga aufzusteigen.

Seine Lieblingsgeräte sind Reck und Barren. «Man hat das Gefühl schwerelos zu sein und man kann Grenzen brechen», nennt er die Gründe für seine Vorlieben.

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