Ludwig² als Märchenbuch

Schwangau/Füssen | rea | Wenn es nach Ursula Rettberg geht, soll 'Ludwig² - der Mythos lebt' in einer modifizierten Fassung bereits im kommenden Jahr auf der Bühne im Kurhaus Schwangau gespielt werden. 'Doch das hängt jetzt allein am Pachtvertrag', hofft die Gattin des Musical-Autors Rolf Rettberg auf eine schnelle Lösung des Problems (siehe obenstehender Bericht).

Stück nur in der Region möglich

Die Idee, das Ludwig-Musical im Schwangauer Kurhaus aufzuführen, kam den Rettbergs schon kurz nach der 'überraschenden Insolvenz' im Festspielhaus Neuschwanstein. Im Zuge des Verfahrens erhielten Autor Rolf Rettberg und die Komponisten Konstantin Wecker, Christopher Franke und Nic Raine ihre Rechte an 'Ludwig²' zurück. Dazu kam das große Interesse von vielen, vielen Fans, das Musical möge wieder gespielt werden. In Hamburg oder im Ausland mache das jedoch kaum Sinn, wie die Theaterwissenschaftlerin und Journalistin Ursula Rettberg erklärt: 'Das Stück wurde für diese Region geschrieben und gehört einfach hierher.' Sie nahm im Einvernehmen mit den Komponisten Kontakt mit der Gemeinde Schwangau und mit dem Kurhaus auf. Sowohl der Bürgermeister als auch Kurhaus-Pächter Georg Uzicanin waren 'angetan' von der Idee.

Ursula Rettberg hat bereits mit einem Regisseur und mit einer Bühnenbildnerin gesprochen und ein Konzept entwickelt, wie man 'Ludwig²' als eine Art Märchenbuch rund um den Märchenkönig inszenieren könnte - auf der Kurhaus-Bühne mit einem kleinen Orchester. Gedacht ist an eine Spielzeit von drei bis vier Monaten in der Saison und frühen Nachsaison, damit sich die Sache rechnen kann. 'Ich weiß, dass es so, wie wir das machen wollen, funktionieren wird. Auch wir haben aus den Fehlern im Festspielhaus Neuschwanstein gelernt.' Die Details hat sie im Kopf, aber redet noch nicht darüber.

Eigentlich wollten die Rettbergs möglichst gleich im Sommer mit dem Casting anfangen, damit der Mythos 2008 wieder lebt in Sichtweite von Schloss Neuschwanstein. Doch jetzt bleibt dem Ehepaar, das im Juli wieder für längere Zeit ins Ostallgäu kommt, nur abzuwarten, wie die Verhandlungen ausgehen.

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