Freizeit
Longboard-Workshops im Kemptener Engelhaldepark für Kinder und Jugendliche

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Wer kennt das nicht, wenn Kinder und Jugendliche auf einem Brett angefahren kommen. Im Engelhaldepark treffen sich jede Woche Donnerstag, von 17.30 bis 19 Uhr, einige Pioniere dieses Sports: Thilo (42) und Volker (30), die Mitglieder des 'Allgäuer Lonboardverein' (ALBV) mit Sitz in Hindelang mit 22 Mädels und Jungs aller Altersklassen.

'Longboarden boomt in Deutschland seit mehreren Jahren. Immer mehr Jugendliche und Kinder fahren dabei teilweise ohne 'Hirn und Verstand' durch die Gegend', erzählt der Kemptener Thilo Vögele. 'Eine Familie ging an einer Hauptverkehrsstraße, mit dem Sohn auf dem Longboard, auf eine Ampel zu. Der Junge konnte nicht mit dem Fuß bremsen und sprang vom Brett'. Aus diesem Grund haben mein Freund Volker Lehmann und ich uns Gedanken gemacht etwas daran zu ändern', meint er nachdenklich. So kamen die sportlichen jungen Männer auf die Idee in Kempten auf privater Ebene einen Longboard Anfänger-Workshop ins Leben zu rufen. 'Auf Einladung von dem Illersurfer e.V. hatten wir (der ALBV e.V.) die Möglichkeit uns und den Sport 'Longboarden' zu präsentieren. Ein Kemptener Skateshop hat uns dann Testbretter zur Verfügung gestellt. Das war super', erzählt Thilo begeistert.

Und jetzt geht es im Engelhaldepark seit August bei schönem Wetter rund. Hier werden den Kindern und Jugendlichen nicht nur die Grundzüge des Longboardens, wie richtiges Stehen auf dem Brett, Fußbremse, Koordinationsübungen, Fußstellung und mehr gezeigt. Jede Gruppe, von den Anfängern bis zu den Fortgeschrittenen bekommt einen eigenen Lehrer zugeteilt. Und wenn man zusieht, merkt man, wie es allen Spaß macht. 'Ich selbst habe erst mit 30 Jahren das Longboarden angefangen', grinst Thilo Vögele.

Das Team verteilt sich dann auch je nach Schwierigkeitsgrad, vom minimalen bis zum stärkeren Gefälle, mit den Kindern im Park. Viele Eltern können es gar nicht fassen, dass das Angebot kostenlos ist. Sie kommen mit in den Engelhaldepark und schauen ihren Sprösslingen gerne zu.

'Vor allem eines ist super, alle Kinder und Jugendlichendürfen sowie auch die Erwachsenen beim Workshop ohne Ausnahme nur mit Helm fah-ren, das imponiert mir', meint einer der Väter spontan. Dabei wird aber auch die restliche Schutzausrüstung, wie Knie- und Ellenbogenschützer empfohlen, ist aber nicht zwingend Voraussetzung um mitzumachen. 'Aber auch ich persönlich fahre nie ohne Helm', meint Thilo Vögele nachdenklich.

Die Mädels Marie-Charlotte (14) und Hannah (9) Jahre sind voll begeistert. 'Ja, es ist besser als joggen und ein schöner Sport, da man ihn gut zusammen in der Gruppe machen kann. Es ist ein sozia-ler Sport für alle. Es könnten noch mehr Mädels dabei sein. Aber die Jungs sind sehr unterschiedlich, mal schüchtern oder frech', erzählen Marie-Charlotte und Hannah.

Auch Thomas, Maxi, Gregor, Samuel, Ruben und Thomas sind sich einig: 'Ein cooler Sport und das was Volker und Thilo sowie Simon, Tobias und die anderen Longboard-Lehrer für uns machen ist einfach Spitze. Sie wissen auch, dass ein Helm voll cool ist und die wertvolle 'Birne' vor schweren Verletzungen beim Freizeitsport schützt.

Infos unter www.facebook.com/albvlongboardworkshop.

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