Hopfen am See
Little Havanna am Hopfensee

Den Uferstreifen am Hopfensee nennt man gemeinhin die «Riviera des Allgäus». Am Mittwoch, 12. August, kann man das vergessen. Denn da liegt dieser Uferstreifen ein Stück weit in der Karibik, auf Kuba, bei der ersten kubanischen Nacht. Dass man zwischen der Cigar-Launch und dem Cubra Libra dennoch nicht vergisst, dass man in Bayern ist, dafür sorgen die «CubaBoarischen» mit ihrem sensationellen Mix zwischen lateinamerikanischen Rhythmen und bayerischer Volksmusik.

«Die spielen nicht nur sensationell. Es ist auch sensationell, dass wir diese kubanische Nacht am Hopfensee auf die Beine gestellt haben», schwärmt Simon Hartung vom Musikalischen und vom Miteinander im Kur- und Verkehrsverein von Hopfen gleichermaßen. Als er mit den Vorstandskollegen die Idee publik machte, standen Vermieter und Gastronomen an der ganzen langen Uferstraße sofort dahinter. «Geht das? Klar geht das? Macht mal», sagte Simon und seine Mitstreiter entwickelten eine enorme Kreativität.

Rund um den neuen Hopfener Musikpavillon wird Little Havanna entstehen. Cigar-Launch und Cocktailbad, Barbecue und Grillfisch. «Fast jedes Lokal ist mit einem Stand vertreten. Und auf den zentralen Wiesen, gibts über 1200 Outdoor-Plätze.» Die entstehen wiederum durch die bayerischen Komponenten dieses Kubanacht wie Biergarnituren

Ein Fest für die ganze Familie

Über 100 Helfer sind im Einsatz und wollen dieses Großereignis stemmen, zu dem Simon Hartung bis zu 5000 Besucher erwartet. Weil es ein Fest für die ganze Familie sein soll, für Urlauber ebenso wie für Einheimische, beginnt die Kubanacht schon um 18 Uhr («Da haben dann auch die Kinder was davon») und endet nach einem besonderen Feuerwerk um 0.30 Uhr («Dann kann man am Donnerstag doch wieder zur Arbeit»). Wer länger feiern möchte, kann das aber in den Lokalen am Hopfensee tun. Den Mittwoch wählten die Hopfener, weil an den Wochenenden jetzt im August sowieso schon immer so viel los ist.

Die «CubaBoarischen» an den Hopfensee zu holen, sei eigentlich unmöglich. «Die spielen nicht überall», weiß Hartung. Aber irgendwie konnte er die Formation um Hubert Meixner halt doch überzeugen. Früher, da hieß die Gruppe ganz einfach «Dorfmusikanten». Dann gab es mal eine Reise durch Lateinamerika - und auf Kuba fanden die Oberbayern ihre zweite Heimat. Harmonien und Klänge Kubas begeisterten sie, sie tauchen ein in die dynamische Musikwelt Kubas. Und heraus kam ein einmaliger Mix zwischen Tradition und Exotik, wie ihn eben nur die «CubaBoarischen» spielen können.

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