Wohnen
Lindenberger Stadträte kritisieren Vergabe von Wohnungen der Kreiswohnbaugesellschaft

Das Verhältnis zwischen der GKWG und der Stadt Lindenberg ist angespannt. Erst der Streit um den Erlös aus dem Verkauf von Grundstücken in Lindenberg (wir berichteten), jetzt eine Diskussion um die Vergabe von Sozialwohnungen.

Jahrzehnte lang hat die Stadt daran mitgewirkt. Jetzt stellt sie die Arbeit ein, weil sie keinen Einfluss mehr auf die Auswahl der Mieter sieht. 'Die GKWG würde uns dringend brauchen. Sie will uns aber nicht', so Bürgermeister Eric Ballerstedt im Stadtrat.

Die GKWG besitzt knapp 1.000 Wohnungen. 301 davon sind staatlich gefördert, deshalb im Preis gebunden, sogenannte Sozialwohnungen. Der größte Teil davon befindet sich in Lindenberg. Seit Jahren hatte die Stadt bei der Vergabe dieser Wohnungen mitgesprochen, bis 2012 auch bei allen anderen. Dafür gibt es einen eigenen Ausschuss des Stadtrates. Einmal im Monat - die Sommerpause ausgenommen - hat er getagt.

Bereits bei der ersten Sitzung des neuen Stadtrates wollte ein Teil der Räte den Ausschuss auflösen. 'Sinnlos' sei die Mitarbeit, hatte die Kulturreferentin Hannelore Windhaber im Frühjahr geklagt, weil die Stadträte de facto keinen Einfluss mehr hätten.

Mehr über die Kritik an der GKWG finden Sie in Der Westallgäuer vom 27.09.2014 (Seite 34).

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