Generalversammlung
Lindenberger Feuerwehr zieht Bilanz ndash Mannschaftsstärke leicht auf 68 Aktive zurückgegangen

Im zurückliegenden Jahr ist die Lindenberger Feuerwehr 152 Mal ausgerückt. Das gab Kommandant Heribert Mayr am Freitagabend bei der Generalversammlung im 'Bayerischen Hof' bekannt. 'Insgesamt wurden 5872 ehrenamtliche Dienststunden geleistet – einschließlich der Übungszeit, aber die Zeit der Betreuer in der Übungsstrecke für Atemschutz im Feuerwehrhaus nicht mitgerechnet', listete Mayr auf.

Schwerpunkte der Einsätze bildeten neben zwölf Brandbekämpfungen die 99 technische Hilfeleistungen sowie zehn Sicherheitswachen. 'Da kommen leider noch 31 Fehlalarme hinzu', bedauerte der Kommandant.

Übungen wurden insgesamt 68 veranstaltet, davon 17 mit der Jugendgruppe mit Jugendleiter Michael Mayr. Die Mannschaftstärke der Wehr ist leicht zurückgegangen und beträgt jetzt 68 Aktive, darunter fünf Frauen. 'Sehr erfreulich ist, dass davon 39 Atemschutzgeräteträger sind', unterstrich Mayr. Die 30 passiven Mitglieder, die sich regelmäßig treffen, werden von Hans-Peter-Miller betreut.

Das Einsatzspektrum zeigten 2. Kommandant Marcus Schneider und Michael Mayr in Bild und Ton auf: Brandbekämpfungen (darunter der Großbrand in Haus bei Scheidegg), Rettung eingeklemmter Personen bei Verkehrsunfällen und aus brennenden Autos, Tierrettungen, Hilfeleistungen für das Rote Kreuz, Hochwasser, umgestürzte Bäume, Ölspuren und Türöffnungen.

Der Kameradschaftspflege dienten unter anderem die Teilnahme an der Floriansmesse in Grünenbach, das Feuerwehrfest in Oberstaufen, ein Hüttenwochenende, die 'Feierwehr-Party', der Lindenberger Feuerwehrtag, ein Wanderausflug und das Garagenfest.

Zudem wurde ein Berufsfeuerwehr-Wochenende mit den Jugendwehren aus Lindenberg, Opfenbach, Maria-Thann und Wohmbrechts veranstaltet. 'Beim Weihnachtsmarkt in Lindenberg waren wir auch mit einem Stand dabei', unterstrich Schneider.

Kreisbrandinspektor Wolfgang Endres (Scheidegg) lobte die gute Arbeit, auch im überörtlichen Bereich, und die Ausbildung der Wehr. 'Sehr gut ist, dass wieder junge Leute in die Wehr eingetreten sind und dass die Mannschafstärke nicht plötzlich eine 5 vorne stehen hat', betonte Endres.

Bürgermeister und stellvertretender Landrat Johann Zeh dankte für die zahlreichen Hilfeleistungen auch in den Nachbarorten. Polizeichef Uwe Wucher sagte: 'Bei vielen Einsätzen sind wir auch auf die Mithilfe der Feuerwehr mit ihrer technischen Ausrüstung angewiesen, besonders bei eingeklemmten Personen bei Unfällen oder Ausleuchtungen der Unfallstellen bei Nacht.'

THW-Ortsvorsitzender Wolfgang Strahl hob das gute Miteinander von THW und Feuerwehr hervor: 'Wenn ihr uns braucht, geben wir gerne Unterstützung.'

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