Generalversammlung
Lindenberger Feuerwehr rückt 145 Mal aus

Im zurückliegenden Jahr rückte die Lindenberger Feuerwehr 145 Mal aus. Das verkündete Kommandant Heribert Mayr bei der Generalversammlung der Wehr. Insgesamt wurden – einschließlich der Übungszeit – 7117 ehrenamtliche Stunden geleistet. Schwerpunkte bildeten neben 28 Brandeinsätzen die 88 technischen Hilfeleistungen. Dazu kommen 22 Fehlalarme und sieben Sicherheitswachen. Bei einer Serie von Bränden bei Papiercontainern im Stadtbereich wurde Brandstiftung festgestellt.

Übungen wurden 93 veranstaltet. Geübt wurde auch mit der Jugendfeuerwehr (Leitung Michael Mayr) und der Tauchergruppe (Leiter Thomas Stiefenhofer). 'Zahlreiche Lehrgänge, Fortbildungen aber auch Ausbildung für andere Feuerwehren wurden getätigt', betont Mayr.

Die Mannschaftstärke ist nahezu konstant geblieben und beträgt jetzt 75. Neu eingetreten sind Franziska Kimmerle, Lisa Meier, Niklas Kleiber, Manuel Socher (alle unter 18 Jahre alt) sowie Tiffany Hecht, Wolfgang Dirscherl, Nico Weidhofer, Steve Radlov und Florian Göhl. Die 46 passiven Mitglieder, die sich regelmäßig treffen, werden von Hans-Peter Miller betreut.

Die Einsatzpalette der Wehr zeigten 2. Kommandant Marcus Schneider und Michael Mayr untermalt mit Bildern auf: Brandbekämpfungen, Rettung eingeklemmter Personen bei Verkehrsunfällen, Hilfeleistung für das Rote Kreuz, Personensuche, Hochwasser- und Sturmschäden, Ölspuren im Stadtgebiet, Tierrettungen und Türöffnungen.

Der Kameradschaftspflege dienten der Besuch der Floriansmesse in Niederstaufen, die Feuerwehr-Party, der Ausflug an dem Comer-See, das Garagenfest und der 1. Lindenberger Florianstag. 'Auf dem Weihnachtsmarkt in Lindenberg waren wir mit der Feuerzangenbowle vertreten', schilderte Schneider.

Lob für gute Ausbildung

Kreisbrandinspektor Wolfgang Endres (Scheidegg) hob die gute Arbeit und Ausbildung der Wehr hervor. Zugleich gab er bekannt, dass die Zuschussrichtlinie zur Beschaffung von neuen Einsatzfahrzeugen im kommenden Jahr angehoben werde. Anschließend nahm er die Ehrungen verdienter Feuerwehrler vor.

Bürgermeister und stellvertretender Landrat Johann Zeh dankte im Namen der Stadt für die vielen Hilfeleistungen sowie die Einsätze in den Nachbargemeinden. Dank zollte Zeh den Arbeitgebern für ihr Verständnis, 'wenn die Wehrler den Arbeitsplatz wegen Einsätzen verlassen müssen'.

Der neue Leiter der Polizei in Lindenberg, Uwe Wucher, stellte sich vor und betonte: 'Die technische Ausrüstung der Feuerwehr ist sehr hilfreich – auch für die Polizei.'

Die gute Zusammenarbeit zwischen THW und der Feuerwehr unterstrich THW-Ortsvorsitzender Wolfgang Strahl. 'Besonders gefreut hat mich, dass eine große Anzahl von Wehrlern zu unserer Veranstaltung gekommen sind.'

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