Wintersport
Liftpreise im Allgäu steigen im Schnitt um zwei Prozent

Skifahren wird in der kommenden Saison im Allgäu um gut zwei Prozent teurer. Das ergab eine Umfrage der Allgäuer Zeitung.

Während einige Gesellschaften ihre Tageskarten für Erwachsene stärker verteuern, bleiben die Preise für Kinder- und Familientickets teilweise stabil. Starten wollen die meisten Bergbahnen Anfang Dezember in die neue Saison. 'Wir planen den Saisonstart für 6. Dezember', sagt beispielsweise Augustin Kröll, Bergbahn-Chef im Skigebiet Fellhorn/Kanzelwand. Dort wird künftig erstmals auch eine Vormittags-Halbtageskarte (bis 12 Uhr) angeboten.

'Kinder und Famlien sind die Zukunft', sagt Cornelia Leicht von der Hörnerbahn. Deshalb habe man beispielsweise die Preise für die Familien-Saisonkarte im Oberallgäuer Hörnergebiet ('Hörnerschneepass') nicht erhöht.

Saisonkarten beliebt

Wieder erhältlich sind die Saisonkarten Allgäu- Superschnee und die Allgäu-Gletscher-Card, die nicht nur im gesamten Allgäu, sondern auch in den Gletscherskigebieten Pitztal und Kaunertal gültig ist. Dort laufen seit über einem Monat schon die Lifte. Dies Saisonkarten erfreuen sich nach den Worten von Erik Siemen von der Allgäu GmbH steigender Beliebtheit. Wer will, kann die allgäuweit gültige Superschnee-Saisonkarten gegen Aufpreis auch für eine Ganzjahres-Nutzung (also für alle Bergbahnen auch im Sommer) erwerben.

Der Aufpreis beträgt beispielsweise für Erwachsene 97 Euro (also 527 statt 430 Euro). Möglich ist es für Superschnee-Kartenbesitzer auch, bis zum Skisaison-Ende am 4. Mai die Sommer-Zusatzleistung gegen Zahlung nachträglich auf die Karte buchen zu lassen.

Auch gibt es für einzelne Skigebiete oder für Zusammenschlüsse mehrerer Bergbahnen wieder Saisonkarten - beispielsweise im 'Vitalen Land' (Ostallgäu/Tirol), im Oberallgäuer Hörnergebiet oder bei den Oberstdorfer und Kleinwalsertaler Bergbahnen. Wer an mehr als elf bis zwölf Tagen in der Saison auf die Piste geht und sich sich dann jeweils einen Tagespass kaufen würde, der fährt in den meisten Fälle mit einer Saisonkarte günstiger.

Ansonsten sind die Tarife der einzelnen Bahnen inzwischen so vielfältig, dass ein Vergleich schwer fällt. Ein genauer Preisvergleich lohnt sich aber vor allem für Familien und einzelne Elternteile die mit einem oder mehreren Kindern unterwegs sind.

Heuer weniger Neuerungen

Nach den hohen Investitionen im vergangenen Jahr insbesondere in den Hörnerdörfern gibt es heuer weniger Neuerungen in den Allgäuer Skigebieten.

  • Vielerorts wurden die Beschneiungsanlagen nochmals verbessert. Die Betreiber hoffen auf tiefe Temperaturen im Laufe des Dezembers, um vor Weihnachten eine gute Grundlage schaffen zu können. Notwendig sind mindestens etwa drei Minusgrade.
  • Verbessert und verbreitet wurde die Kanzelwand-Talabfahrt (nach Riezlern). Ausgebaut worden seien auch die Lawinenverbauungen, berichtet Bahnchef Kröll.
  • Am Tegelberg sei die Beschneiung an Falken- und Adlerlift deutlich ausgebaut worden, sagt Franz Bucher von den Bergbahnen auf Tegel- und Breitenberg. Neu gestaltet und vergrößert habe man zudem den Funpark am Breitenberg.
  • Snowboarder und Ski-Akrobaten können sich auf eine neue Attraktion freuen: An der Alpspitze in Nesselwang soll bis zum 20. Dezember ein neuer Snowpark mit einer Länge von etwa 600 Metern mit etlichen Hindernissen gebaut werden. Geplant haben die Anlage die Mitarbeiter von 'Schneestern' und '5Stars' aus Kempten. Sie werden die Anlage installieren und betreuen. Für die Kosten, die über 100 000 Euro betragen dürften, gewannen die Kemptener den Brausehersteller Red Bull aus Österreich. Der Park steht laut Ralf Speck, Geschäftsführer der Alpspitzbahn, Fahrern aller Altersklassen offen.

Wintersportfans sollten sich zwei Termine schon einmal vormerken:

Das offizielle Skiopeningfindet am Samstag, 20. Dezember, an den Skiliften in Oberjoch statt. Gegen einen Coupon, der vorher in der Allgäuer Zeitung erscheint, gibt es vergünstigte Liftkarten. Am Nebelhorn trifft man sich am 25. Januar zum Lawinentag.

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