Stiefenhofen
Liederbogen von der Heimat bis nach Russland

Gut gefüllt war der Festsaal Stiefenhofen anlässlich des Jahreskonzertes des Männerchores. Vorsitzender Georg Breyer nannte den Auftritt eine Premiere - war es doch das erste unter der Leitung von Dirigent Gebhard Fink, der bisher der 2. Dirigent des Chors gewesen war.

Die gut 30 Sänger spannten den musikalischen Bogen von der Allgäuer Heimat bis ins ferne Russland. Das Lied «SSpätzle» beschrieb das angesichts von Handys aussterbende «Fensterln», das vom Chor mit beinahe hörbarem Schmunzeln dargeboten wurde. Überhaupt verstand es der Chor, Stimmungen wiederzugeben - meditativ beim «Ave Glöcklein» oder begeistert bei Bergliedern wie «Das Lied der Berge».

Die Sänger leisteten auch zahlreiche solistische Einsätze. So überzeugte Michael Kimmerle mit seinem sonoren Bass in «Frohe Stunden», Bariton Manfed Grath in «Ich bin kein Bajazzo» und auch Dirigent Gebhard Fink bewies mit seinen Baritonsoli sängerische Qualitäten. Gefühlvoll und mit Inbrunst interpretierten Chor und Tenor Alfred Häring als Solist «Das Ave Maria der Berge».

Zu Herzen gehend geriet das berühmte Lied des Zarewitsch aus der gleichnamigen Operette von Franz Lehar.

Frisches Spiel

Aufgelockert wurden die Gesangsblöcke durch die Steibinger Buebe. Die 16- bis 18-jährigen Burschen aus Steibis brachten mit Gitarre (Johannes Schlagbauer), Harmonika (Jonas Schlagbauer) und Bass (Valentin Höß) fröhliche Stimmung in den Saal und überbrückten mit ihrem frischen Spiel auch die Pause. Als Nachwuchstalent erwies sich der erst zehnjährige Christoph Schafroth auf der Steirischen Harmonika. Als Begleiter am Klavier gab Klaus Wagner zuweilen auch den instrumentalen Hintergrund.

Durch den Abend führte launig und informativ Georg King. Bürgermeister Toni Wolf, selbst Sänger, nannte es einen Glücksfall, dass nach dem Weggang von Hans-Dieter Schlosser der bisherige 2. Dirigent Gebhard Fink die Leitung des Chores übernommen hat.

Mit viel Applaus wurden die Leistungen der Sänger und Musikanten bedacht. Erst nach zwei Zugaben verabschiedete sich der Chor endgültig.

Autor:

Allgäuer Zeitung aus Kempten

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