Füssen
Leoparden verpassen Überraschung

Der EV Füssen war gegen den Herner EV nicht nur eine ebenbürtige Mannschaft, sondern hat den Tabellenführer der Oberliga am Freitagabend in einer mitreißenden Partie auch an den Rand einer Niederlage gebracht. Am Ende aber unterlagen die Leoparden mit 3:4 (1:0, 2:4, 0:0). Trainer Georg Holzmann trauerte den drei Punkten angesichts der guten Leistung seiner Mannen nach. Zudem verlor Füssen im Verlauf des Spiels Josef Hafner und Yannik Baier, die nach rüden Attacken der Gäste ins Krankenhaus mussten.

Lavallee schmerzlich vermisst

Die Harte Gangart war das Rezept der Mannschaft aus Herne, den jungen Spieler aus Füssen von Beginn an den Schneid abzukaufen. Doch Füssen mischte spielerisch gut mit und schaffte bereits in der vierten Minute die Führung durch Ricky Helmbrecht nach Pass des Kanadiers Jordie Preston. Schmerzlich vermisst an dem Abend Kevin Lavallee, den ein grippaler Infekt außer Gefecht setzte. Eine fünf Minuten plus Spieldauerstrafe für Hernes Thomas Schenkel wussten die Leoparden nicht für sich zu nutzen.

Erst eine weitere Strafzeit der Gäste nutzte Füssen, als der agile Preston in der 28. Minute zum 2:0 abschloss, und Füssen für seinen starken Einsatz belohnte. Dann ging es Schlag auf Schlag: Zunächst verkürzten die Gäste durch Anton Bader zum 1:2, dem postwendend durch Preston das 3:1 folgte.

Aber Herne zeigte sich unbeeindruckt, spielte hart weiter - und schaffte nicht nur den erneuten Anschluss durch Darren Doherty, sondern in Unterzahl auch den Ausgleich.

Füssen stand unter Druck, die Partie auf des Messers Schneide, als Herne kurz vor der Pause zum ersten Mal in Führung ging. Bader markierte für den Spitzenreiter das 4:3. Wer dachte, dass Füssen nun aufsteckte, wurde eines Besseren belehrt. Die Spieler von Trainer Holzmann drehten im letzten Drittel noch einmal auf - und setzten die Gäste von den Fans lautstark unterstützt unter Dauerdruck. Doch was Füssen auch anstellte: Ein Torerfolg wollte sich nicht mehr einstellen. Zumal man in der Schlussphase mit einem Pfostenschuss auch noch Pech hatte. Herne verwaltete das Ergebnis clever und brachte den Sieg mit Glück und Geschick nach Hause.

Daran vermochte auch eine Auszeit Füssens kurz vor Schluss nichts mehr zu verändern. Herne wankte, ging aber nicht zu Boden.

Autor:

Allgäuer Zeitung aus Kempten

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