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Leere Batterien, verlorene Schlüssel oder geplatzte Reifen: Unterwegs im Allgäu mit den "Gelben Engeln"

Im Allgäu gab es im Jahr 2019 insgesamt 37.330 Pannenhilfen durch die Gelben Engel des ADAC.
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  • Im Allgäu gab es im Jahr 2019 insgesamt 37.330 Pannenhilfen durch die Gelben Engel des ADAC.
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Wer kennt sie nicht: Die "Gelben Engel" vom ADAC. Sie helfen den Automobil-Club-Mitgliedern, wenn sie mit ihrem Wagen nach einer Panne nicht mehr weiterfahren können. Im Jahr 2019 kam es im Allgäu, einem von insgesamt fünf Regionen des Einsatzgebiets des ADAC in Südbayern, zu knapp über 37.000 Panneneinsätzen. Hier sank die Zahl der Fahrten um 0,1 Prozent im Vergleich zu 2018. Das liege nach Angaben den Automobil-Clubs an den milden Temperaturen im Winter. Deutschlandweit gab es bei den ADAC-Einsätzen sogar einen Rückgang um 4,3 Prozent.

Unterwegs mit den Gelben Engeln

Wir haben einen Gelben Engel des ADAC bei seinen Einsätzen im Allgäu begleitet. Mit dabei natürlich der Klassiker: die zu alte Batterie. Was uns der 42-jährige Marco Schöning über seine Arbeit verrät, welchen kuriosen Einsatz er erlebt hat und wie er einer Frau hilft, die ihren Schlüssen verloren hat und ihren Wagen nicht mehr aufbekommt, sehen Sie in unserem Video:

Häufigster Pannengrund: Die Batterie

Die häufigste Pannenursache ist mit etwa 42 Prozent ein Problem mit der Autobatterie. Grund dafür ist vor allem das durchschnittlich hohe Alter der zugelassenen Fahrzeuge. Aktuell liegt das laut ADAC-Südbayern bei 9,5 Jahren. Nach der Batterie folgen Probleme mit dem Motor bzw. dem Motormanagement, also beispielsweise der Zündung, Benzin-Einspritzung oder der Sensorik. Dritthäufigster Pannengrund konnte auf die Karosserie, Lenkung, Bremsen, das Fahrwerk oder auch den Antrieb zurückgeführt werden.

ADAC Pannenhilfe-Bilanz 2019: Häufigste Ursache für Pannen war die Batterie.
  • ADAC Pannenhilfe-Bilanz 2019: Häufigste Ursache für Pannen war die Batterie.
  • Foto: ADAC e.V.
  • hochgeladen von Stephanie Eßer

Hilfe auch bei E-Autos

Die Gelben Engel des ADAC helfen auch, wenn ein Elektroauto eine Panne hat. Deutschlandweit kam es in diesem Zusammenhang im vergangenen Jahr zu etwas über 3.100 Einsätzen. Problem war dabei nicht immer die Antriebsbatterie, sondern auch andere Pannengründe wie zum Beispiel geplatzte Reifen.

Panne per App melden

Club-Mitglieder können eine Panne neben dem klassischen ADAC Notruf auch über die Pannenhilfe-App oder das Internet melden. Laut ADAC Südbayern wurde die App im vergangenen Jahr mehr als 161.000 Mal genutzt. Wichtige Informationen und Fahrzeugdaten können die Nutzer damit direkt übermitteln. Außerdem können sie so ihren exakten Standort mittels GPS an die Pannenhilfezentrale weiterleiten. Hier erfährt das ADAC-Mitglied auch den aktuellen Status zum Auftrag oder auch, wann der Pannenhelfer losfährt.

Im Allgäu gab es im Jahr 2019 insgesamt 37.330 Pannenhilfen durch die Gelben Engel des ADAC.
ADAC Pannenhilfe-Bilanz 2019: Häufigste Ursache für Pannen war die Batterie.

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