Memmingen
Lebensrettende Zellen aus Nabelschnurblut

Babys im Memminger Klinikum können jetzt Menschen retten, die an Leukämie leiden. Als erstes Allgäuer Krankenhaus bietet die Klinik seit gestern die Möglichkeit an, Nabelschnurblut an die Bayerische Stammzellbank (BSB) in Gauting zu spenden.

Laut Dr. Renate Hintermeier-Knabe von der BSB nimmt neben der Knochenmark- die Nabelschnurblutspende auf dem Gebiet der Leukämie-Behandlung stetig an Bedeutung zu. Zumal der Behandlungserfolg bei beiden Methoden gleich groß sei. «Weltweit liegen bereits mehrere Tausend Berichte über erfolgreiche Transplantationen von Stammzellen aus Nabelschnurblut vor», so Hintermeier-Knabe.

Laut Privatdozent Dr. Felix Flock, Chefarzt der Memminger Frauenklinik, wird das Nabelschnurblut nach der Abnabelung schmerzfrei für Mutter und Kind entnommen und zur weiteren Verarbeitung nach Gauting geschickt

Die dortige Nabelschnurblutbank ist nach ihren Angaben die erste rein gemeinnützige Einrichtung dieser Art in Bayern und finanziert sich nur über Spenden. Sie wurde von der Stiftung Aktion Knochenmarkspende Bayern ins Leben gerufen.

Im Internet: www.akb-germany.de

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