Tanzherbst
Leben nach dem Weltuntergang: Iron Skulls entführt das Publikum in Kempten in eine düstere Zeit

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Suchend irrt eine Taschenlampe durch den dunklen Zuschauerraum. Vage erkennbare Gestalten in zerrissenen Militärmonturen helfen einander, die Bühne zu erklimmen. Mit Gasmasken, die wie Masken im griechischen Theater den Tänzern die Individualität rauben, schleppen sich die Überlebenden mühsam zur Bühnenmitte.

Sie finden zueinander und erkämpfen sich erste Bewegungsfreiheit im Chaos. Eine schwarze Bühne und Nebel stehen für die apokalyptische Welt, in der sich sieben Überlebende eines Weltuntergangs zueinanderkämpfen, schließlich zueinanderfinden.

Die 300 Zuschauer sind gleich mittendrin in der Performance der Tanztruppe Iron Skulls aus Barcelona, die beim Kemptener Tanzherbst die große Bühne des Stadttheaters zu einer Werkstatt menschlicher Gefühle macht. Wie niedergedrückt von übernatürlichen Kräften quälen sich die Tänzer anfangs kriechend aufeinander zu, bilden eine erste Menscheninsel sich gegenseitig stützender Gestalten.

Mehr über das Thema erfahren Sie in der Samstagsausgabe unserer Zeitung vom 15.10.2016.

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