Abfall
Landratsamt Unterallgäu fasst die wichtigsten Änderungen zusammen, die ab 1. Januar in Kraft treten

Ob Aluminiumverpackungen, Getränkekartons, Plastikflaschen oder Folien: Ab Januar können alle Verpackungen in dem neuen 'Gelben Sack' gesammelt und unsortiert beim Wertstoffhof abgegeben werden.

Bis zum 15. Dezember soll laut Landratsamt jeder Unterallgäuer Haushalt kostenlos eine erste Grundausstattung mit den neuen Gelben Säcken auf einer Rolle mit 26 Stück erhalten.

Was sich mit dem Gelben Sack ab Januar ändert, hat die Abfallwirtschaftsberatung des Landkreises zusammengestellt:

Was kommt in den neuen Gelben Sack?

In den Gelben Sack gehören alle Verpackungen mit Ausnahme von Altglas, Papier, Pappe, Kartonagen und großteiligem Styropor. In den Sack kommen also zum Beispiel:

  • Getränke- und Konservendosen sowie Kronkorken und leere Spraydosen;
  • Verpackungen aus Aluminium, Alufolie;
  • Joghurtbecherdeckel und Tuben; Kunststoffverpackungen wie Flaschen für Nahrungs-, Spül-, Wasch- und Körperpflegemittel, Kanister, Joghurt-, Eis- und Margarinebecher, Plastiktüten, Verpackungsfolien;
  • Verbundmaterialien wie Verpackungen von Fertigsoßen und -suppen; Milch- und Safttüten;
  • Styropor- und Stärkechips;

Muss man zum Beispiel Joghurtbecher ausspülen?

Nein, sie müssen nicht eigens gespült werden. Alle Verpackungen müssen aber löffelrein – also restentleert – sein.

Wohin mit dem gefüllten Gelben Sack?

Die vollen Säcke kann man ab Januar bei den Wertstoffhöfen abgeben. Dort werden sie in Presscontainern gesammelt und anschließend von den Dualen Systemen in Sortieranlagen sortiert. Die Gelben Säcke werden nicht zu Hause abgeholt.

Wo bekommt man neue Säcke, wenn der erste Vorrat aufgebraucht ist?

Sind die Säcke verbraucht, gibt es am Wertstoffhof kostenlos Nachschub. Hier sind die 90-Liter-Säcke in Rollen mit je 13 Stück erhältlich. Auch wer bei der Verteilung keine Gelben Säcke erhalten hat, kann sie am Wertstoffhof abholen.

Welche Verpackungen gehören nicht in den Gelben Sack?

Auch in Zukunft werden folgende Verpackungen separat gesammelt:

  • großteiliges Styropor (Wertstoffhof);
  • Papier, Pappe und Kartonagen (Altpapiertonne, Wertstoffhof, Vereinssammlungen);
  • Altglas (Glascontainer oder Wertstoffhof);
  • die Weißblechdosencontainer werden zum Jahresende abgezogen, da Weißblech in Zukunft mit über den Gelben Sack erfasst wird.

Was muss man darüber hinaus weiterhin separat zum Wertstoffhof bringen?

Bei folgenden Wertstoffen ändert sich nichts: Altholz, Altmetalle und Schrott, Altreifen ohne Felgen, Batterien aus Elektrogeräten und Fahrzeugen, Bauschutt, CDs und DVDs, Druckerpatronen, Elektronikschrott (auch Kühlgeräte), Energiesparlampen und Leuchtstoffröhren, Gartenabfälle, PUR-Schaumdosen, Speisefette und -öle und sogenannte verpackungsfremde Kunststoffe wie Eimer, Kinderspielzeug oder Regentonnen.

Bei Fragen gibt die Abfallwirtschaftsberatung Auskunft unter Telefon (08261) 995-367 oder -467.

Autor:

Allgäuer Zeitung aus Kempten

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