Bühne
Landestheater Schwaben Vater hat Lager bringt den KZ-Horror als Generationenkonflikt auf die Bühne

Die beiden sind Gefangene in einer Familienzelle, jeder mit Schuld beladen gegenüber dem anderen. Aber es wird keinen Freispruch geben, höchstens einen Vergleich. Möglicherweise ein Vergeben. Bis dahin verteidigt jeder der beiden Protagonisten des Stücks 'Vater hat Lager' im Studio des Landestheaters Schwaben (LTS) seine eigene Opferrolle.

Der Vater (Peter Höschler) kann nicht aufhören, vom erlittenen Horror im Konzentrationslager zu erzählen; seine Tochter (Anke Fonferek) ist traumatisiert, weil auf ihr die Schatten seiner Vergangenheit lasten wie Blei.

Eine gleißend weiße, kahle Spielfläche trennt die beiden, die sich fast das ganze Stück über auf Stühlen gegenübersitzen, von drei Seiten unter Publikums-Beobachtung wie Boxer im Ring (Bühne: Franziska Harbort). Beklemmend tief ist der Graben, der sich da auftut, wo doch Liebe und Verständnis sein sollten – als Zuschauer kann man beide Seiten verstehen.

Mehr über das Stück erfahren Sie in der Montagsausgabe der Allgäuer Zeitung und den Heimatzeitungen vom 30.11.2015.

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