Marktoberdorf
Kupfertreiben, Met trinken, Jägerlatein

Abendlichen facettenreichen Kulturgenuss verspricht die 9. Marktoberdorfer Museumsnacht am Samstag, 10. Oktober. Auch diesmal öffnen dabei die Marktoberdorfer Museen nicht nur zu ungewohnter Stunde ihre Pforten. Vielmehr werden auch eher verborgene Schätze aus dem Fundus der Kulturstätten ausgegraben. Zudem ist bei mehreren Aktionen das Publikum als Mitmacher gefragt.

l So beim Start um 17 Uhr im Stadtmuseum, wenn Kinder zum Basteln von Stadtlaternen eingeladen sind. Wie in den Vorjahren sind dort kleine und große Schatzsucher gefragt. Vor dem Haus fordert zugleich das Haus für historisches Handwerk in Kempten beim Kupfertreiben, Bronzegießen, Schmieden und Wippdrechseln zum Mittun auf. Um 18 Uhr schießen die Böllerschützen von Alpenrose zum Salut: passend zur Sonderschau «Jäger - Schützen - Wilderer» im zweiten Stock. Dort unterhalten ab 19.30 Uhr dann auch die Jagdhornbläser, bevor es mit Jagdgeschichten am Stammtisch weitergeht. Nicht nur Jägerlatein, sondern viel Wissen aus vergangenen Zeiten hat Emilie Eigler parat. Fotograf Peter Herbst führt gegen 18.15 Uhr mit einer neuen Dia-Schau durch Alt-Marktoberdorf. Beim Edelweißschnitzen lässt sich erneut Fritz Hamatschek über die Schulter schauen.

Klosterarbeiten und Guckkastenbilder bereichern die Ausstellungsräume im Stadtmuseum. Antike kulinarische Genüsse, Met und Wein versprechen die Römerfreunde, die sich im Eingangsbereich des Museums wieder «in historischem Gewand präsentieren» wollen, wie Ingrid Kral vom städtischen Kulturamt weiß.

l Um die Schönheiten des Riesengebirges und um den berüchtigten Schutzgeist Rübezahl geht es im Riesengebirgsmuseum. Gottlieb Fischer erzählt von Hohenelbe und hat für Kinder bis zwölf Jahre ein Preisausschreiben vorbereitet.

l Afrikanische Waffen und Kultgegenstände aus dem Hause von Kunstmaler Röder zeigt das Paul-Röder-Museum nebst anderem in der Museumsnacht. Alfred Schauerte steht als Ansprechpartner parat.

l Die Lebensweise der Oberdorfer um 1900 zeigt Winfried Frischmann mit einer Führung um 19 Uhr durchs Heimatmuseum im Hartmannhaus. Im Künstlerhaus, sonst auch ein «Zugpferd» bei der Museumsnacht, bleiben am Samstag aus personellen Gründen die Pforten zu, bedauert Ingrid Kral.

Weitere Informationen unter Telefon 08342/41982 (Stadtmuseum, Paul-Röder- und Riesengebirgsmuseum)

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