Lindenberg
Kunst aus allem, «was so rumliegt»

Schwemmholz und Schrott haben es Gerd Hoffmann angetan. Und sonst noch so mancherlei, «was halt rumliegt». Der Rektor der Lindenberger Hauptschule gestaltet aus Altmaterialien seit einigen Jahren Kunstwerke, die er jetzt öffentlich zeigt. Heute um 20 Uhr wird seine Ausstellung in der Hauptschule eröffnet.

Mit seinen Arbeiten beweist Hoffmann Gespür für Material und Leidenschaft für kreatives Tun. Es sei ihm Ausgleich für den Beruf, der ihm zwar durchaus Erfolgserlebnisse und Befriedigung bereite, allerdings nicht so unmittelbar fass- und sichtbare Ergebnisse wie das Gestalten mit den Händen. Hoffmann arbeitet gerne mit grobem Werkzeug, nimmt Bohrmaschine, Schweißapparat und Motorsäge zur Hand. Bisher geht er dieser Beschäftigung in Räumen der Schule nach, mittelfristig sucht er nach einem Atelier.

Unbefangen, einfallsreich und verspielt schafft Gerd Hoffmann seine spannungsvollen Plastiken. In Bachbetten, auf Schrottplätzen und am Bodenseeufer gefundene Stücke formt und kombiniert er zu Skulpturen, die Assoziationen mit menschlichen, tierischen oder auch himmlischen Wesen wecken. Einer der «Engel» schmückt sein Wohnzimmer zuhause.

Ausgesprochen viel Wert legt Hoffmann auf eine angemessene Präsentation - was für seine raumprägenden Werke sehr wichtig ist. Die stimmungsvolle Ausstellung in der Hauptschule ist ihm gelungen.

Geöffnet bis zum 27. April während der Schulzeiten.

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