Füssen
Kulturelle Attraktionen bei buntem Festival

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Die lauteste Stimmung beim internationalen Kultur- und Musikfestival Kulturbunt herrschte wohl jeweils im Zelt der Kulturen, wo bereits am Freitagabend schottische sowie irische Pipes & Drums-Klänge verschiedener Musikgruppen zu hören waren. Und während sie damit gut zum nasskalten Regenwetter am ersten Tag der zum zweiten Mal organisierten Wohltätigkeitsveranstaltung passten und sich die Besucher wie in einem britischen Pub fühlen durften, sorgte die «Cirilo School of Dance» mit ihren Tanzeinlagen tags darauf für heiße Disco-Atmosphäre.

Derweil breitete sich aber auch in den anderen drei Zelten, die die Veranstalter des Festivals, dessen Reinerlös an das Kinderhospiz St. Nikolaus in Bad Grönenbach geht, an der Morisse aufgebaut hatten, mit zunehmender Dauer und Wetterbesserung immer mehr fröhliches Jahrmarktflair aus. So statteten vor allem am Samstag zunehmend mehr Passanten Kulturbunt einen Besuch ab, wobei viele ob des vielfältigen Programms hin und her gerissen waren, wo sie hineingehen sollten. Andere dagegen schauten «nur mal so vorbei» und gaben zu, nicht viel Zeit zu haben. Wie eine Frau aus Kempten, die sich mit Bekannten vor den Zelten ein Gläschen Wein schmecken ließ und die bunte Atmosphäre genoss.

Künstlerische Präsentationen

Wahrscheinlich auch ein wenig vom Eintrittspreis von zehn Euro für eine Tageskarte abgeschreckt, die sowohl zum Besuch des Zelts der Kulturen als auch des Orient-, Lese- sowie Alpen-Adria-Zelts berechtigte, sah eine große Zahl von Gästen auf der Morisse davon ab, sich noch tiefer in das internationale Flair zu stürzen. Sie verpassten allerdings einige kulturelle Attraktionen, mit denen die Organisatoren aufwarteten. Wie eine Gruppe Musiker und Tänzer aus dem italienischen Cessiomaggiore, die Folklore ihrer Heimat vorführte. Während bei ihren Auftritten jedoch reger Besuch herrschte, brachten nicht nur eine Gruppe von drei ungarischen Salonmusikern, sondern auch der Literaturpreis gekrönte Christopher Kloeble und die italienischen Musiker Alberto Perenzin und Carlo Rossi ihre beeindruckenden künstlerischen Präsentationen im lediglich halb gefüllten Lesezelt dar.

Zeitweise schaute es aber auch in den anderen Zelten nicht viel besser aus, wo den Besuchern am Freitag, Samstag und Sonntag rund 25 Stunden lang unter anderem türkische, mazedonische, albanische, afrikanische, schweizerische, griechische, uigurische und deutsche kulturelle Leckerbissen geboten wurden.

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