Ausschuss
Kritik an Fotovoltaik-Richtlinie

Allgäu Neben der Kritik am Zukunftsrat behandelte der Planungsausschuss des Regionalen Planungsverbandes Allgäu weitere Themen: Allgäu: Ab Stuttgart ist er im Durchschnitt zu 35 Prozent besetzt. Auf der Rückfahrt ab Oberstdorf sind es im Schnitt 91 Prozent. Das ist das Ergebnis einer Zählung der Reisenden zwischen 13. Februar und 6. März. Zufrieden zeigte sich damit Toni Vogler, der ehemalige Bürgermeister von Fischen. «Nur Familien mit Kindern nutzen den Express noch nicht so stark», so Vogler. Außerdem überlege man, ob der Zug auch unter der Woche oder am Samstag fahren solle. Wünschenswert sei es auch, den Raum München anzusteuern. Im Moment rollt die Bahn nach Stuttgart, Ulm und Augsburg.

Spätzug: Den wird es am Freitagabend von München nach Kempten vorerst nicht geben, so Verbandsvorsitzender Stefan Bosse. Am Samstagabend erreiche man noch einen Zug ab München, der nach Mitternacht in Kempten ankommt. Am Freitagabend fährt der letzte Zug vor 23 Uhr in München ab. Laut Bayerischer Eisenbahngesellschaft sei es nicht aussichtslos, dieses Ziel noch zu erreichen.

Fotovoltaik-Anlagen: Kerstin Schick von der Regierung von Schwaben erklärte, dass die Einspeisevergütung der Anlagen auf Ackerflächen inzwischen entfallen ist. Gewährt wird sie nun neben Autobahnen und Schienen in einem Korridor von 110 Metern. «Ich bin kein Freund dieser Regelung», kritisierte Ausschussmitglied Gerhard Bucher. Nutzflächen sollten der Landwirtschaft zur Verfügung stehen und nicht zugestellt werden.

Er sei dafür, Anlagen zum Beispiel auf Gebäuden zu errichten. Toni Vogler schlug in die gleiche Kerbe: «Kiesgruben eignen sich auch.» Einen Beschluss zu dem Thema fasste das Gremium nicht.

Verbandsvorsitzender Bosse forderte zudem: «Es wäre sinnvoll, wenn sich Memmingen und das Unterallgäu dem Regionalen Planungsverband Allgäu anschließen würden.» Auch Toni Vogler sieht darin eine «Bereicherung». Aktuell sind Memmingen und das Unterallgäu im Planungsverband Donau-Iller. Bosse erklärte jedoch: «Ich sehe derzeit keine Signale, dass sich daran etwas ändert.»

Bei der Sitzung des Regionalsverbands Donau-Iller erklärte Klaus-Dieter Josel von der Deutschen Bahn, dass die Elektrifizierung der Strecke München-Lindau vorankommt.

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