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Krisenstäbe: Was man über sie wissen sollte

Krisenstäbe in Landkreisen oder kreisfreien Städten können bei Bedarf Sportanlagen, Parks oder Spielplätze sperren. Das Foto zeigt den gesperrten Spielplatz am Kemptener Augartenweg.
  • Krisenstäbe in Landkreisen oder kreisfreien Städten können bei Bedarf Sportanlagen, Parks oder Spielplätze sperren. Das Foto zeigt den gesperrten Spielplatz am Kemptener Augartenweg.
  • Foto: Ralf Lienert
  • hochgeladen von Lisa Hauger

Im Katastrophenfall übernehmen Krisenstäbe in den Landratsämtern oder den kreisfreien Städten staatliche Aufgaben. Die Leitung des Krisenstabs hat in der Regel der jeweilige Oberbürgermeister oder Landrat. Das schreibt die Allgäuer Zeitung (AZ) in ihrer Donnerstagsausgabe. Kein Mitspracherecht haben hingegen Stadträte und Kreisräte.

Wann werden Krisenstäbe gebildet? 

Krisenstäbe werden gebildet, wenn "Menschen in hoher Zahl gefährdet sind", so Andreas Kaenders, Pressesprecher des Landratsamtes Oberallgäu in Sonthofen gegenüber der AZ. Das ist zum Beispiel der Fall bei großflächigen Sturmschäden, Hochwasserkatastrophen oder Schneechaos. 

Welche Kompetenzen haben Krisenstäbe? 

Nach dem Infektionsschutzgesetz dürfen Krisenstäbe Quarantäne oder Versammlungsverbote anordnen oder „von jeder Person die Erbringung von Dienst-, Sach- und Werkleistungen verlangen“, erklärt Thomas Brandl vom Landratsamt Ostallgäu. Außerdem dürfen sie zum Beispiel Notgruppen in Kitas einrichten oder Nachbarschaftshilfen koordinieren. "Auch die Organisation eines Bürgertelefons, das Absperren von Spielplätzen oder Parks, das Einrichten von Drive-in-Schaltern für Corona-Tests sowie die Beschaffung von Mundschutz und Schutzanzügen für die Kliniken zählt dazu", heißt es weiter in der Zeitung. 

Wer ist im Krisenstab vertreten? 

Laut AZ sind in den derzeitigen Krisenstäben im Allgäu neben dem Landrat Mitarbeiter vertreten 

  • von Gesundheitsamt und Gesundheitsverwaltung,
  • aus dem Bereich „Sicherheit und Ordnung“,
  • vom Personalmanagement,
  • aus dem Bereich "Organisation und IT-Management"
  • und die Pressestelle

Je nach Bedarf kommen beispielsweise Vertreter der Kliniken, der Sanitätsdienste oder der Polizei hinzu, heißt es weiter in der Allgäuer Zeitung. 

Mehr über das Thema erfahren Sie in der Donnerstagsausgabe unserer Zeitung vom 26.03.2020.

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