Jahresversammlung
Kreisverband KaufbeurenOstallgäu der DLRG zieht Bilanz ndash 300 Mal wurde Hilfe geleistet

Mit dem Blick auf ein umfangreiches Tätigkeitsfeld und auf die Bilanz des vergangenen Jahres ging die Jahresversammlung des Kreisverbandes Kaufbeuren/Ostallgäu der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) über die Bühne. Vorsitzender Werner Seibt stellte dabei das große Engagement der DLRG-Mitarbeiter in den Mittelpunkt. Nahezu 2 000 Stunden Wachdienst haben die Aktiven im vergangenen Jahr absolviert, in rund 300 Fällen wurde Hilfe geleistet. Über diese Zahlen sprach technischer Leiter Christian Vater. Die Stunden kamen beim Dienst in Bädern, bei der Stadtranderholung und am Bärensee zusammen. Im Winter war die DLRG auch am zugefrorenen Bärensee zur Eiswache präsent.

Daneben wurden Jugendschwimmabzeichen abgenommen, Rettungsschwimmer und Ersthelfer ausgebildet. Äußerst beliebt seien das wöchentliche Aqua-Fitness-Training im Kaufbeurer Hallenbad und Anfängerschwimmkurse. Einen weiteren Schwerpunkt bildete die Aus- und Fortbildung der Mitarbeiter.

Auch die Schnelleinsatzgruppe war das ganze Jahr rund um die Uhr in Bereitschaft, blieb aber 2011 von Einsätzen weitgehend verschont. Die Unterstützungsgruppe Sanitätseinsatzleitung, die beim Massenanfall von Verletzten oder Erkrankten zum Einsatz kommt, wurde dagegen neunmal alarmiert. Hier arbeitet die DLRG mit dem Bayerischen Roten Kreuz zusammen. Unter anderem bei Großbränden und Austritt von Gas war die Gruppe gefragt.

Ein weiterer wichtiger Bereich der Arbeit sei auch der Katastrophenschutzzug Schwaben 2, für den der örtliche DLRG-Kreisverband die Zugführung innehat. Diese Züge sind speziell für Hochwassereinsätze und überregionale Hilfe gedacht. Neu aufgestellt wurden im vergangenen Jahr auch Einsatzleiter Wasserrettung. Diese haben die Aufgabe, bei einem Wassernotfall die Führung zu übernehmen und alle Hilfskräfte zu koordinieren.

Neben der Tätigkeit als Hilfsorganisation spiele die Präventionsarbeit eine bedeutende Rolle innerhalb der DLRG, erklärte Seibt. Man treibe verschiedene Projekte voran, vor allem mit Kindern als Zielgruppe. Eines davon ist für Kindergärten bestimmt und soll frühzeitig auf die Gefahren am und im Wasser aufmerksam machen. In einer anderen Kampagne werden den Grundschulen Unterrichtsmaterialien über Baderegeln in Bädern, an Seen und bei zugefrorenen Gewässern zur Verfügung gestellt. Ein Großteil aller Schulen in Kaufbeuren und dem Ostallgäu beteiligte sich daran.

Von einer stabilen Mitgliederzahl (489) berichtete Schatzmeister Thomas Geyrhalter. Bei den Finanzen des Kreisverbandes hatte er eine ausgeglichene Kassenlage vorweisen, wies aber darauf hin, dass die Arbeit der DLRG vor allem durch Spenden gesichert werden müsse. Er dankte allen Privatpersonen und Firmen, die mit ihren Zuwendungen die Arbeit ermöglichen.

Auch die Jugend des Verbandes war wieder rührig. Christoph Bosch blickte auf zurück. Besonders war die umfangreiche Teilnahme an Rettungsvergleichwettkämpfen mit guten Platzierungen zu erwähnen. Im vergangenen Jahr lag die Ausrichtung der schwäbischen Meisterschaften in Kaufbeuren.

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