Appell
Kreisjagdverband Kempten warnt, Tiere nicht unüberlegt zu schenken

An Weihnachten steht bei vielen Kindern ein kleiner Hund, eine Katze oder ein Meerschweinchen auf dem Wunschzettel. Häufig ebbt die anfängliche Freude über den neuen Spielkameraden aber schon kurz nach der Bescherung ab.

Denn oft werde völlig übersehen, dass mit der Anschaffung eines Haustieres auch Pflichten verbunden seien. Grundsätzlich seien Haustiere eine Bereicherung, findet der Vorsitzende des Kreisjagdverbandes Kempten Manfred Werne. Kinder lernen, mithilfe eines Tieres Verantwortung zu übernehmen und Rücksicht zu üben.

Vor einer Entscheidung für ein Haustier empfiehlt es sich aber, sich über die Bedürfnisse des Tieres, artgerechte Haltung, Ernährung, Entwicklung und Erziehung sowie über Kosten zu informieren.

Denn jedes Jahr werden nach Weihnachten unüberlegt angeschaffte Tiere in Tierheimen abgegeben oder an die frische Luft gesetzt. 'Ein Tier auszusetzen ist kein Kavaliersdelikt', sagt Manfred Werne.

Nach Paragraf 3 des Tierschutzgesetzes (TierSchG) sei es bei Strafe verboten, 'ein im Haus, Betrieb oder sonst in Obhut des Menschen gehaltenes Tier auszusetzen oder es zurückzulassen, um sich seiner zu entledigen oder sich der Halter- oder Betreuerpflicht zu entziehen'.

Ausgesetzte Katzen und Hunde üben in der Natur einen enormen Räuberdruck auf Singvögel oder Kleinsäuger, aber auch auf größere Wildtiere aus.

Deshalb: Statt eines lebenden Tieres doch ein Stofftier unter den Christbaum legen und in aller Ruhe die Anschaffung eines Tieres überlegen.

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