Krankenhaus auf modernstem Stand

Obergünzburg | sg | 'Was lange währt, wird endlich gut'. Unter diesem Motto steht morgen der Festakt zur Einweihung des rundum sanierten Krankenhauses in Obergünzburg. Über 17 Jahre erstreckten sich die insgesamt drei Bauabschnitte. 25 Millionen Euro (davon 22 aus dem Krankenhausfinanzierungsetat des Freistaats Bayern) wurden in die Modernisierung des Hauses investiert. Sozialministerin Christa Stewens wird morgen die Festrede halten.

Bereits 1982 war unter Landrat Adolf Müller mit der Planung der Sanierung begonnen worden. Der erste und umfassendste Bauabschnitt (1990 bis 1994), so heißt es in der Festschrift, war ein Neubau im Westen, der so genannte Funktionstrakt. Er enthält die Räume für Operationen, die Nothilfe mit Liegendkrankenzufahrt, die gesamte Diagnostik mit Röntgen und Endoskopie. Die umfangreiche Technik ist im Dachgeschoss untergebacht.

Die Plangröße für den Bettentrakt (Bauabschnitt II, 2001 bis 2003) war zunächst auf 90 Betten, dann auf 80 reduziert worden. Zwei Stationen auf zwei Ebenen wurden modernisiert. Dies ermöglichte mehr Wirtschaftlichkeit. Die Sanierung musste bei laufendem Betrieb erfolgen, was die Verantwortlichen als besondere Herausforderung bezeichnen.

Jedes Zimmer mit eigener Dusche ausgestattet

Einbett-, Zweibett- und Dreibettzimmer werden jetzt angeboten - alle mit einer eigenen Nasszelle versehen. Beide Stockwerke im Bettentrakt erhielten neue Pflegestützpunkte, um die Wege des Pflegepersonals zu verkürzen. 'In allen Ebenen entstanden Elektroräume und über alle Bereiche sorgen Brandschutzeinrichtungen für einen sicheren Betrieb', heißt es in der Festschrift weiter. Neu gestaltet wurde auch der Haupteingang.

Nach einer weiteren Reduzierung der Bettenzahl auf 70 wurde 2006 der dritte und letzte Bauabschnitt (2006 bis 2007) begonnen. Mit dem Wegfall der Küche (derzeit in einem Container untergebracht, künftig kommt das Essen aus der Zentralküche in Kaufbeuren) fand die Physikalische Therapie im Keller viel Raum. Das dritte Stockwerk kann künftig für Bereitschaftsdienste, Logistik und Verwaltung genutzt werden. Die technische Zentrale wurde ebenfalls im letzten Bauabschnitt im Untergeschoss eingerichtet.

Die Modernisierung des 1953 eingeweihten Hauses (Bauzeit 1949 bis 1953) macht sich bereits bezahlt: Laut Verwaltungsdirektor Ludwig Lederle sind die Belegzahlen seit Mitte 2007 signifikant - um einem zweistelligen Prozentsatz - angestiegen.

Siehe auch Seite Allgäu Rundschau

Beim Tag der offenen Tür am Samstag, 19. Januar, ist die Bevölkerung von 10 bis 16 Uhr eingeladen, sich in der Klinik umzusehen. Am Modell wird unter anderem die Implantation eines Kniegelenks und vieles mehr gezeigt. Musik und eine Brotzeit warten auf die Besucher. Ärzte und Pflegemitarbeiter stehen für Fragen zur Verfügung.

Autor:

Allgäuer Zeitung aus Kempten

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