Verkehr
Kostenexplosion: Aus für den Lärmschutz an der Börwanger Steige?

Ist das das Aus für den geplanten Lärmschutz an der Börwanger Steige? Bereits vor einem Jahr waren die Anwohner zerstritten - vor allem, weil sie die Kosten zur Hälfte selbst tragen müssen. <%IMG id='1116950' title='Kostenexplosion: Aus für den Lärmschutz?'%>

Damals ging man von 400.000 Euro Gesamtkosten aus. Inzwischen sind es 600.000 Euro, wurde bei der jüngsten Gemeinderatssitzung bekannt. In einigen Wochen sollen die Anwohner endgültig entscheiden, ob sie das Projekt unterstützen.

Zwischen 5.500 und 6.000 Autos, Lkw und Motorräder fahren täglich auf der Börwanger Steige. Tendenz steigend. Die ursprüngliche Idee, zusätzlich einen Geh- und Radweg zu bauen, wurde jetzt verworfen. Dafür soll die Schallschutzwand näher an die Straße rücken. Weniger Privatgrund müsste dann verwendet werden. Ein Problem allerdings: Dadurch müsste wiederum ein Stromkabel des Allgäuer Überlandwerks (AÜW) verlegt werden. Die Erdarbeiten gingen auf Kosten der Gemeinde, nur für das neue Kabel würde das AÜW aufkommen.

Bei den Gemeinderäten kamen diese Zahlen nicht gut an, wie die Diskussion zeigte. 'Das kommt mir vor wie beim Berliner Flughafen', sagte Gemeinderat Dr. Albrecht Botzenhardt. Er stellte infrage, ob man solch ein Projekt generell weiter verfolgen soll.

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