Kopf-an-Kopf-Rennen an der Spitze hält an

Weiler | scw | Auch im fünften Spiel konnte der Schachclub Weiler gegen den Tabellenvierten Lindau mit einem 5,5:2,5 seine Ambitionen zum Aufstieg in die Landesliga unterstreichen. Das Kopf-an-Kopf-Rennen an der Bezirksliga-Tabellenspitze mit Wetzisreute geht weiter.

Der für Weiler an Brett 2 spielende Tscheche Gregor Jiri zeigte wieder eines seiner typischen Angriffsspiele. Sein Gegner geriet in Zeitnot, spielte ungenau und musste schließlich aufgeben.

Robert Fiala ließ sich an Brett 1 auf eine neue Eröffnungsvariante seines Gegners ein und gewann dafür einen Bauern. Fiala manövrierte seinen Gegner geschickt dahin, dass er noch eine Figur gewinnen konnte. Daraufhin gab sein Gegner auf.

An Brett 4 versuchte Franz Hosticka von Anfang an das Spiel zu bestimmen. Als beide Akteure in Zeitnot gerieten, konnte Hosticka zwei wichtige Bauern im siegreichen Endspiel gewinnen.

Gerald Dahm willigte an Brett 5 bei offener Partie in das Remisangebot seines Gegners ein, um den Sieg für Weiler perfekt zu machen.

Der Lindenberger Armin Dorner an Brett 7 lieferte sich einen offenen Schlagabtausch. Er versuchte mit einem Opfer die Stellung seines Gegenüber aufzubrechen, während dieser gleichzeitig einen Mattangriff spielte, mit dem der Lindauer schneller war.

An Brett 6 zeigte der Heimenkircher Mannschaftsführer Mirko Staresina eine sehr gute Partie. Er hatte ein Remis sicher, schaute nach dem Stand der anderen Partien, fasste zu seinem Ärger die falsche Figur an und verlor so einen wichtigen Bauern. Der Lindauer nutzte diese Schwäche und spielte auf Sieg.

Besser lief es für den Weilerer Manfred Wagner. An Brett 4 zeigte er mit den schwarzen Figuren eine gute Partie. Sein Gegner verteidigte geschickt. Durch eine Unachtsamkeit unterlief ihm ein Positionsfehler, den Wagner sofort rigoros ausnutzte. Er gewann einen siegbringenden Freibauern.

Die schönste Partie des Tages zeigte der Weilerer Florian Ihler an Brett 8. Sein Gegner versuchte, ihn mit Angriffsspiel zu beeindrucken. Dies ließ Ihler kalt und er zog seinerseits sein Angriffsspiel durch und gab sich nicht mit einem Figurengewinn zufrieden, sondern spielte eine sehr glänzende Mattkombination.

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