Seeg / Ostallgäu
«Konzert und Wort in Rokoko» in St. Ulrich

Ein ganz besonderes Benefizkonzert findet am kommenden Sonntag, 18. Oktober, um 19.30 Uhr in der Pfarrkirche St. Ulrich in Seeg statt. Die katholische Landvolkbewegung veranstaltet es unter der Schirmherrschaft von Dr. Theo Waigel für die Tagung «Ländliche Entwicklung in Europas Regionen», die vom 26. bis 28. Oktober in der Landvolkshochschule Wies stattfindet. «Ländliche Entwicklung», so Veronika Stich vom Bildungswerk der KLB, «ist gerade in den Regionen Osteuropas sehr wichtig». Doch ohne finanzielle Unterstützung könnten sich die engagierten Bürger aus Rumänien, Bulgarien oder Litauen die Teilnahme an dem Europa-Kongress nicht leisten. «Deshalb stellen wir dieses Konzert in den Dienst dieser europäischen Angelegenheit», so Stich weiter.

Meditative Betrachtungen

Das festliche Konzert am Sonntag in St. Ulrich zu Seeg steht unter dem Titel «Konzert und Wort in Rokoko». In einem Wechsel von hochkarätiger Musik und meditativer Betrachtung der Kostbarkeiten des Rokokojuwels St. Ulrich wird den Besuchern ein ganz besonderes Erlebnis geboten. Pfarrer Alois Linder führt zwischen den Musikstücken mit besinnlichen Worten durch den Kirchenraum.

An der Orgel erwartet Daniel Gallmayer, Kirchenmusiker aus Kaufbeuren, die Zuhörer. Er ist Spezialist für Barockmusik, leitet diverse Chöre und das Kammerorchester der Volkshochschule Kaufbeuren. Die «Camerata piccola» Ebenhofen und das Ensemble «Quadrosonore & Friends» Kaufbeuren.

Das Bläserensemble Marktoberdorf besteht seit 1982 und bürgt seitdem auch für Qualität - sowohl in der Stammbesetzung mit vier Trompeten, vier Posaunen, Horn und Tuba als auch im erweiterten Ensemble. Im Frühjahr 2008 übernahm Thomas Kindl aus Penzberg die musikalische Leitung von Dolf Rabus, dem früheren Leiter der Musikakademie Marktoberdorf.

Landkreisüberschreitend

So grenzüberschreitend und verbindend wie die Europatagung für Ländliche Entwicklung ist auch das Holzbläserquintett «Klassik5». Seine Mitglieder um Johannes Berlinger aus Steingaden kommen aus Murnau, Epfenhausen und Oberostendorf, also aus dem Ostallgäu und dem Landkreis Weilheim-Schongau.

In der klassischen Besetzung mit Klarinette, Fagott, Querflöte, Oboe und Waldhorn spannt das Quintett den Bogen vom schmissigen Big-Band-Sound bis zur alpenländischen Volksmusik - womit das Thema «ländlich» wieder erreicht ist.

Das Konzert auf dem Land in Seeg ist ein Stück Lebensqualität. Und diese Qualität, so Veronika Stich, gilt es für den ländlichen Raum in ganz Europa zu erhalten oder nach gewaltigen politischen Umbrüchen wieder herzustellen. Deshalb findet die Tagung statt. Und dafür bittet die KLB um Unterstützung.

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