Denklingen
Kompressoren werden demnächst ausgetauscht

In kürzester Zeit hatten die Mitglieder des Abwasserzweckverbandes der Fuchstalgemeinden ihren Haushalt für 2010 unter Dach und Fach. Bei ihrer Zusammenkunft im Denklinger Rathaussaal billigten die acht Vertreter aus den drei Mitgliedsgemeinden einstimmig die Vorlage der Verbandsvorsitzenden Viktoria Horber. Der Ansatz sieht im Verwaltungshaushalt Einnahmen und Ausgaben in Höhe von 468 000 Euro vor.

Dies sind etwa 9000 Euro weniger als im Vorjahr. Wichtigster Ausgabenposten ist mit 214 000 Euro der Betriebskostenanteil für die Kläranlage der Stadt Landsberg, wohin die Abwässer der Fuchstalgemeinden geleitet werden. Er ist um 36000 Euro niedriger als im Jahr 2009. Nahezu gleich bleibt mit 113000 Euro der Ansatz für die Eigenüberwachung der Kanäle. Ausführlicher besprochen wurde in der Sitzung lediglich der Austausch von drei Kompressoren in der Pumpstation in Epfach, der etwa 30000 Euro kostet. Wie der Mitarbeiter des Zweckverbandes, Martin Schei, erläuterte, seien die alten Geräte nach 15 Jahren Einsatz weitgehend verschlissen. Eine Reparatur komme jedoch nicht in Frage, da man keine entsprechenden Ersatzteile mehr bekomme.

Umlagen bleiben stabil

Aufgebracht wird der Haushaltsbetrag fast ausschließlich durch die Umlage aus den Mitgliedsgemeinden. Demnach muss Denklingen 187 000 Euro beisteuern, auf Fuchstal entfallen 184000 Euro und auf Unterdießen 70 000 Euro, praktisch genau so viel wie im Jahr 2009. Man habe alle offenen Fragen bereits im Vorfeld geklärt, erläuterte Fuchstals Erwin Karg das rasante Behandlungstempo. Denn bereits nach 20 Minuten waren mit der Etatverabschiedung und der Feststellung der Jahresrechnung 2008 die wesentlichen Punkte der Tagesordnung abgehakt.

Ausführlich vorgestellt wurde dann durch Werner Hörl das vom Abwasserzweckverband genutzte geografische Informationssystem «Polygis». Damit erfassen der Verband und die drei Gemeinden ihr Kanal- und Wasserleitungsnetz, wobei amtliches Material wie die digitalen Flurkarten mit eingebunden werden können.

Entscheidend ist auch, dass die bei den Kanalbefahrungen ermittelten Informationen wie etwa die Lage der Hausanschlüsse unmittelbar von dem System übernommen und verarbeitet werden. Für Lizenzgebühren sowie die Programm- und Datenpflege durch Dritte weist der Haushalt des Verbandes im Jahr 2010 einen Ansatz von 37 000 Euro aus.

Autor:

Allgäuer Zeitung aus Kempten

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