Auftrag
Komponist Franz Watz schreibt eigenen Marsch für die Festwoche

Herbert Karg ist diese Idee schon lange im Kopf herumgespukt. Warum gibt es eigentlich keinen Festwochen-Marsch für all die Blaskapellen, die im Zelt aufspielen, fragte sich der Kemptener Freie-Wähler-Stadtrat und Festwochenbeauftragte.

Als Karg, der auch ehrenamtlich beim Euregio-Musikfestival mitarbeitet, in Kontakt mit dem bekannten Blasmusik-Komponisten Franz Watz kam, handelte er: Er beauftragte Watz, einen Marsch im traditionellen Stil zu schreiben.

Dieser ist jetzt, rechtzeitig vor der 62. Auflage der Allgäuer Wirtschafts- und Kulturwoche, fertig geworden. Der Titel ist quasi eine Liebeserklärung an den Höhepunkt im Kemptener Jahreslauf: << Auf gehts zur Festwoche >> heißt das Stück. Im Kemptener Rathaus übergab Karg den Marsch an Oberbürgermeister Dr. Ulrich Netzer. Komponist Watz, der im Schwarzwald lebt, reiste auch dazu an.

Nachts erste Takte komponiert

Es war bei den Europäischen Meisterschaften der böhmisch-mährischen Blasmusik vor sieben Wochen in Nesselwang, als Karg seine Idee Franz Watz (62) vorstellte. Noch an Ort und Stelle, so Karg, habe Watz die ersten Takte komponiert - nachts um 11 Uhr wohlgemerkt. Vorgabe hat Karg keine gemacht - außer dass der Marsch nicht zu schwierig ausfalle, damit jede Kapelle ihn auch spielen könne.

Was er bezahlt hat, darüber will Karg nicht reden. Damit der Marsch auch gedruckt werden konnte, dafür sorgte der Allgäuer Zeitungsverlag als Sponsor. Geschäftsführer Markus Brehm sprach von einer schönen Sache und einer guten Idee. << Deshalb sind wir gerne dabei. >>

Uraufgeführt wird der Marsch von der Stadtkapelle Kempten am Samstag, 13. August, bei der Eröffnung der Festwoche im Kornhaus. << Wir werden ihn bis dorthin sicherlich einstudiert haben >>, versicherte Joachim Rottmar, der Vorsitzende der Stadtkapelle. Zugleich wird er an die 21 Blaskapellen verteilt, die während der Festwoche zur Unterhaltung aufspielen.

Was wiederum den Oberbürgermeister freut. Ein eigener Festwochen-Marsch sei überfällig gewesen, erklärte Netzer. << Ich hoffe, dass er oft gespielt wird. >> Auf dem freien Markt ist das Stück derzeit noch nicht erhältlich.

Autor:

Klaus-Peter Mayr aus Kempten

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