Huttenwang / Aitrang
Kommt ein Windrad bei Huttenwang?

Die Bürgerversammlung im Aitranger Ortsteil Huttenwang im Vereinshaus Scharpf war gut besucht. Top-Thema war die Information von Bürgermeister Jürgen Schweikart zu einem Antrag auf Erstellung einer Windkraftanlage nördlich von Huttenwang. Der Rathauschef erläuterte das seinerzeitige Auswahlverfahren des Gemeinderats, der beispielsweise einen Standort bei der Kapelle St. Alban in Görwangs ablehnte. Letztlich blieb Huttenwang im Rennen. Erhalte der Antragsteller ein Grundstück für das Windrad, so Schweikart, dann könnte dieses ohne große Formalitäten erstellt werden.

Bürgerbeteiligung erwünscht

Auf Rückfrage gab der Gemeindechef bekannt, dass nur eine Anlage erbaut werden kann. Es komme nur eine kleinere 600-KW-Anlage infrage, der Abstand zum Ort betrage mindestens 470 Meter. Seitens der Kommune sei eine Bürgerbeteiligung erwünscht: «Eine Interessengemeinschaft Windrad muss jedoch aus dem Dorf selbst kommen». Er stehe dafür nicht zur Verfügung, sagte Schweikart. Weiter gab er bekannt, dass die vor längerer Zeit geforderte und vom Rat genehmigte Straßenlaterne im Herbst bestellt wurde, es fehle aber leider noch die Ausführung durch die Lechwerke.

Der Bürgermeister bedauerte, dass er zur Versammlung den Entwurf und Kostenvoranschlag für einen barrierefreien Zugang zur Kirche nicht mehr rechtzeitig erhielt. Daher befasse sich der Bauausschuss demnächst mit dem Thema - «unter Einbeziehung der Huttenwanger».

Grundsätzlich grünes Licht gab Schweikart für ein Buswartehäuschen in Wolfholz, denn dort stünden mindestens sechs Schulkinder im Freien. Schließlich wurde die Gemeinde von einem Redner informiert, dass noch immer keine Hinweisschilder auf Huttenwang in Aitrang und Friesenried vorhanden sind.

Viele Huttenwanger interessierten sich für die eventuelle Sanierung der Friedenslinde in Aitrang. Allgemein herrschte die Meinung vor, dass mit 75000 Euro Besseres geschaffen werden könnte, als einen alten Baum kurzfristig zu erhalten. Schweikart verwies darauf, dass der Gemeinderat in Kürze über das Thema entscheiden werde.

Die Verschuldung der Kommune sank von 820 im Jahre 2006 auf nunmehr 589 Euro. «Im Jahr 2008 kamen wir ohne Neuverschuldung aus, wir erhoffen dies auch für 2009», sagte Schweikart.

Als Zukunftsprojekt sprach er einen gemeinsamen Tourismus-Werbeprospekt mit mehreren Nachbargemeinden und der Stadt Marktoberdorf an. Auch sei der «Sagenhafte Weg» als Radrundweg im kommenden Jahr zur Verwirklichung vorgesehen.

Autor:

Allgäuer Zeitung aus Kempten

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