Schmerzhaft
Kommentar von AZ-Redakteur Markus Raffler zum Thema Sparkasse Allgäu: In 14 weiteren Filialen künftig nur noch Automaten

Man kann es drehen und wenden, wie man will: Die geplante Umstrukturierung der Sparkasse ist ein Einschnitt für etliche Gemeinden im Ober- und Ostallgäu. Denn nach dem Verlust von Postfiliale, Wirtshaus und so manchem Lebensmittelladen um die Ecke, verliert nun eine weitere Säule des Dorflebens an Tragkraft.

Die Online-Generation, die einen Bankschalter nur noch vom Hörensagen kennt, mag das nicht kratzen. Doch für viele ältere Menschen, die mit ihrem Berater ein besonderes Vertrauensverhältnis verbindet,

Hätte also alles beim Alten bleiben müssen? Ganz sicher nicht! Auf das veränderte Kundenverhalten und die anhaltende Zinsflaute muss die Sparkasse Allgäu reagieren, will sie weiter auf dem Markt bestehen. Doch müssen es gleich 14 Filialen sein?

Und noch eine Frage werden die Verantwortlichen künftig häufig hören: Wie passen die Einsparungen beim Filialnetz und der Neubau in Kempten zusammen? Sachlich gibt es für das Millionen-Projekt zweifellos gute Argumente. Und dennoch: Hier wird so manchem Bürger das Verständnis fehlen.

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