Protest
Klodeckel-Aktion des Energie- und Umweltzentrum Allgäu gegen Bundeswirtschaftsminister Altmaier: "Der PV-Deckel muss weg!"

„Der PV-Deckel muss weg“, fordern eza!-Geschäftsführer Martin Sambale (links) und Dr. Hans-Jörg Barth (rechts), Leiter des Bereichs Klimaschutz bei eza!. Aus Protest haben sie einen bemalten Klodeckel an Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier geschickt
  • „Der PV-Deckel muss weg“, fordern eza!-Geschäftsführer Martin Sambale (links) und Dr. Hans-Jörg Barth (rechts), Leiter des Bereichs Klimaschutz bei eza!. Aus Protest haben sie einen bemalten Klodeckel an Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier geschickt
  • Foto: eza!
  • hochgeladen von Holger Mock

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier hat Post aus dem Allgäu bekommen – genauer gesagt vom Energie- und Umweltzentrum Allgäu (eza!). Der brisante Inhalt des Pakets: ein bemalter Klodeckel. eza! beteiligt sich damit an der bundesweiten Aktion #DerPVDeckelMussWeg.

Der Protest richtet sich gegen die geplante 52-Gigawatt-Marke, bei deren Erreichen die Solarförderung für kleine Dachanlagen in Deutschland abrupt enden soll. „Nächstes Jahr könnte es bereits soweit sein“, warnt Martin Sambale, Geschäftsführer des Energie- und Umweltzentrums Allgäu. „Sinkt aufgrund des PV-Deckels die Vergütung für eingespeisten Solarstrom bei neuen Photovoltaikanlagen auf null, würde das neue Solaranlagen auf Wohnhäusern wirtschaftlich unattraktiv machen.“

Dabei sei die ursprüngliche Idee des PV-Deckels längst überholt, so Sambale, denn durch die stark gefallenen Preise für Solarstromanlagen hätten neue Anlagen schon länger kaum mehr einen Effekt auf die Höhe der EEG-Umlage.

Erst kürzlich hatte unter anderem der Landkreis Oberallgäu eine Solaroffensive gestartet, um Hausbesitzer und angehenden Bauherren für die umweltfreundliche Stromerzeugung zu gewinnen. „Der PV-Deckel hätte auch im Allgäu negative Folgen für die Klimaschutz und muss deshalb weg“, fordert Sambale. Er wünscht sich, dass sich auch andere Institutionen und viele Bürger an der Protestaktion beteiligen.

Text: Pressemitteilung eza!

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