Buchloe
Klassiker sind auch heuer die Renner

«Ich bekomme zwei Kugeln Erdbeere in der Waffel.» Die junge Frau bestellt im Buchloer Eiscafé Venezia ihre persönliche Lieblingssorte. Und damit steht sie nicht alleine da. Erdbeere stehe neben Schokolade und Vanille auch heuer in der Gunst der Buchloer ganz oben, bestätigt Inhaber Gino Cercena. Die traditionellen Sorten würden sich auch bei schlechtem Wetter gut verkaufen. Obwohl das Eiscafé auch neue Geschmacksrichtungen im Sortiment hat: Nutella zum Beispiel. Oder Marshmellow und Krokant. Die Preise habe er nicht erhöht. Cercena ist mit seinen 70 Cent pro Kugel schon fast die Ausnahme. Bei heißem Wetter verkaufe er bis zu 25 Behälter Eis am Tag. Eines überrascht aber: Gerade im August gehe der Eisverkauf etwas zurück. «Weil dann viele Menschen im Urlaub sind», erklärt er.

Wenige Meter weiter in der Bahnhofstraße geht es ebenfalls heiß her. Schüler, die gerade vom Bahnhof kommen, machen einen kleinen Abstecher in die Eisbar Ivo. Wie beispielsweise der 17-jährige Christoph Berg. «Nach einer langen Fahrt mit dem Zug ist so ein Eis echt erfrischend», sagt er. Inhaber Ivo Moretti wechselt täglich die Sorten. «An heißen Tagen mache ich am liebsten Eis mit exotischen Früchten wie zum Beispiel Mango oder Maracuja. Das erfrischt einfach am meisten», sagt er. Die Kugel kostet hier 80 Cent. Und das habe mehrere Gründe: «Die Miete und auch die Produkte zur Eisbereitung sind teurer geworden», sagt Moretti. Der Chef plant schon etwas weiter: Schon bald will er auch Eis für Diabetiker verkaufen. In den Sorten Joghurt und Vanille.

Der Trend setzt sich auch in der Konditorei Hörberg fort. Die beliebtesten Eissorten sind die gleichen: Schokolade, Vanille, Erdbeere und Straciatella stehen hoch im Kurs. Die neuen Sorten bei Hörberg sind Marshmellow und Schoko-Kokos. «Natürlich haben wir auch Diabetikereis in den Geschmacksrichtungen Joghurt-Heidelbeere und ACE-Balance», erklärt Anton Hörberg, Besitzer der Konditorei. Er hat die Preise entgegen dem Trend nicht erhöht und ist bei 70 Cent pro Kugel geblieben. Der Grund: Er wolle seine Kunden nicht an Supermärkte verlieren. Hörberg: «Wir machen das Eis selber, da ich das in der Ausbildung zum Konditor gelernt habe.»

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