Montessori
Kindergarten: Verein setzt auf Hilfe der Gemeinde

Klar ist, dass der Montessori-Kindergarten in Schwangau nicht in seinem jetzigen Domizil «Am Winkelacker» bleiben wird (wir berichteten). Aber wo kommen die 25 Kinder in Zukunft unter? Diese Frage stellte Wolfgang Stückl bei der Bürgerversammlung vor rund 100 Besuchern im Schwangauer Kurhaus in den Raum. Stückl ist selbst Mitglied im Montessori-Verein und hakte nach: «Was tut die Gemeinde, um uns bei der Wohnungssuche zu helfen?»

«Wir können nicht auf Herbergssuche gehen», gab Bürgermeister Reinhold Sontheimer eine klare Antwort. Er wisse, dass der Verein derzeit mehrere Objekte im Auge habe, die in Frage kämen. «Welches Haus sich der Kindergarten aussucht, wissen wir nicht», so Sontheimer.

Stückl gab sich damit jedoch nicht zufrieden: «Die Gemeinde sollte Kindergartenplätze zur Verfügung stellen. Für den Verein ist es nicht einfach, ein neues Haus zu finden.» Der Rathauschef blieb jedoch bei seiner Linie: «Aus meiner Sicht ist der Verein selbst gefordert.»

Auf Nachfrage unserer Zeitung erklärte Thomas Nedwed vom Montessori-Vorstand, dass derzeit drei Gebäude zur Auswahl stünden. Im Gespräch war bereits auch eine Gaststätte an der Füssener Straße (wir berichteten).

Ob die noch in Frage kommt, ließ Nedwed offen: «Wir haben ein Objekt, das in der engeren Auswahl steht.» Er verriet nur so viel: «Wir brauchen mindestens eine Fläche von 180 Quadratmetern.» Nötig sei auch ein Garten, in dem pro Kind mindestens zehn Quadratmeter zur Verfügung stehen.

Keine Steine in Weg legen

Im Moment befinden sich die 25 Kinder noch an ihrer alten Heimat «Am Winkelacker». Wann sie ausziehen müssen, stehe noch nicht fest, so Nedwed. «Ich bin aber optimistisch, dass wir eine neue Bleibe finden werden.» Wichtig sei nun, dass die Gemeinde den Plänen des Montessori-Vereins keine Steine in den Weg legt: «Egal, in welches Gebäude wir einziehen: Überall muss die rechtliche Situation geklärt werden. Und da brauchen wir die Unterstützung der Gemeinde.» (dr)

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