Spatenstich Kinderkrippe
Kindergarten St. Ulrich wird erweitert und um Krippe ergänzt

Ein symbolischer Spatenstich kann auch ein riesen Spaß sein. Zahlreiche Kinder beteiligten sich an dem Festakt zum Beginn des Ausbaus am Kindergarten St. Ulrich. Zudem entsteht eine Krippe für Kinder bis drei Jahre.

Rund 50 kleine und große Gäste versammelten sich auf dem noch begrünten Grundstück beim Kindergarten St. Ulrich. Kirchenpfleger Klaus Scheidl begrüßte die Gäste, unter anderem Kindergartenleiterin Monika Bürger, Pfarrer Werner Appelt und Oberbürgermeister Stefan Bosse, der als Kind selbst diesen Kindergarten besucht hatte. «Vor zwei Jahren kam uns die Idee einer neuen Krippe», erklärte Scheidl. Nach einer Umfrage unter den Eltern der Kindergartenkinder wurde klar, dass der Bedarf an einer neuen Krippe hoch ist.

«Nachdem der Stadtrat zugestimmt hatte und die Genehmigung und der Förderbescheid eingeholt wurden, können wir jetzt mit dem Bau beginnen», so Scheidl. Die Gesamtkosten belaufen sich laut Kirchenpfleger auf rund 800000 Euro. Die Stadt Kaufbeuren wird sich mit 210000 Euro und der Staat mit 320000 Euro beteiligen.

Die Pfarrei St. Ulrich und die Diözese Augsburg übernehmen 170000 Euro. Die Erweiterung des Kindergartens durch einen Nebenraum zur Mittagsverpflegung unterstützt der Freistaat Bayern mit 100000 Euro.

Die Kinderkrippe, die in einem Jahr fertiggestellt sein soll, wird Platz für zwölf Kinder bieten. «Wir bilden derzeit eine Erzieherin aus, die nächstes Jahr schon im Mai oder September mit einer Pflegerin die Kinder betreuen soll», erklärte Monika Bürger, die seit 38 Jahren mit Kindern arbeitet. Ein klarer Vorteil sei vor allem, dass die Krippe ebenerdig sein wird. «Wenn eine Mutter mit dem Kinderwagen kommt, muss sie keine Treppen hinauf. Lediglich Büroräume werden im Keller sein», so Scheidl. Marko Schubert ist Vorsitzender des Elternbeirats und hat selbst eine Tochter, die in einer Krippe war und nun den Kindergarten St.

Ulrich besucht. «Eine Krippe hat nur Vorteile, da die Kleinen den Umgang mit anderen lernen und bei größeren Kindern so manches abschauen können.»

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