Waltenhofen/Kempten
Kinder in vermülltem Haus: Verfahren eingestellt

Das Amtsgericht Kempten hat ein Verfahren gegen eine Mutter zweier Kinder, die Großeltern sowie einen Jugendamts-Mitarbeiter und eine Familienhelferin eingestellt. Vor einem Jahr hatte der Fall, bei dem die beiden Kinder aus der völlig vermüllten Wohnung ihrer Waltenhofener Großeltern geholt worden waren, für großes Aufsehen gesorgt. Ausgelöst worden waren die Ermittlungen wegen Verletzung der Fürsorge- und Erziehungspflicht durch die Aussage einer Tierschützerin. Ihr waren die Zustände in einem Hundezwinger auf dem Grundstück ein Dorn im Auge, so dass sie die Situation einige Zeit beobachtete und schließlich die Polizei alarmierte. Vorwürfe wurden damals auch gegen das Jugendamt laut, das die Familie zu dieser Zeit bereits betreute. Nach einem Jahr wurde das Verfahren nun wegen geringer Schuld und gegen Zahlung von Geldauflagen zwischen 750 und 1500 Euro eingestellt.

Gutachter: Keine Gefährdung

Ein Gutachter hatte festgestellt, dass die Zustände seinerzeit zwar extrem schlecht gewesen seien, eine konkrete Gefährdung des Wohls der beiden Kinder aber nicht vorgelegen habe.

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