Füssen
Kinder aus Weißrussland erholen sich in Füssen

Am heutigen Donnerstag werden zum 20. Mal Kinder aus der weißrussischen Region Gomel - also jener Gegend, in der es zum folgenschweren Zwischenfall im Atomkraftwerk Tschernobyl kam - im südlichen Ostallgäu erwartet. Die Kinder, die meist mit einem geschwächten Immunsystem auf die Welt gekommen sind, werden wieder bei Gasteltern aufgenommen.

Allerdings kommen heuer «nur» neun Mädchen und Buben (früher waren es um die 30) - was nicht zuletzt an Auflagen der Regierung in Weißrussland liegt. Denn das Höchstalter für Kinder, die sich im Ausland erholen dürfen, wurde massiv heruntergesetzt: «Es dürfen nur noch Kinder zwischen sieben und zwölf Jahren ausreisen», so Karin Walz, Vorsitzende der Tschernobylhilfe Füssen. Früher durften Jugendliche im Alter bis zu 17 Jahren reisen. Sie kritisiert diese und weitere Auflagen: «Den dort Regierenden wäre es am liebsten, dass man das Geld schickt und die Kinder dort ihren Urlaub verbringen. Dies ist aber unsinnig, da die nukleare Belastung nach wie vor besteht.»

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