Oberallgäu / Ostallgäu
Kempter Wald touristisch stärken

Sie wollen den Naherholungswert des Kempter Walds für Einheimische und Touristen erhalten und ausbauen. Und sie wollen vermeiden, dass durch Bauten wie Windkraftanlagen die Landschaft zerstört werde: Bürgermeister der Anliegergemeinden Kempter Wald, die sich in einer so genannten «Interessengemeinschaft Kempter Wald» zusammentun wollen. Für dieses Vorhaben sollen so viele Gemeinden wie möglich gewonnen werden.

Vom Kempter Wald soll nicht nur die Landwirtschaft einen Nutzen haben. Das Naherholungsgebiet sei für den Fremdenverkehr von großem Interesse, aber vor allem stehen Landschaft und Natur im Vordergrund, meinen Bürgermeister der Anliegergemeinden aus dem Ober- und Ostallgäu. Deshalb sollte gerade dieses Gebiet mit Blick auf die geplanten Windkraft-Standorte im Allgäu außen vorbleiben und die Ausschlussgebiete für Windkraft zumindest auf den Kempter Wald und auch das Kürnacher Tal ausgeweitet werden.

Ideen im Gremium diskutieren

Denn wichtig sei es, den Kempter Wald interessant für die Zukunft zu gestalten.

Darin waren sich die Bürgermeister und Bürgermeisterinnen der Gemeinden Unterthingau (Wolfgang Schramm und sein Stellvertreter Josef Heringer)), aus Betzigau (Roland Helfrich), Untrasried (Alfred Wölfle), Kraftisried (Jutta Breitenmoser) und Günzach (Brigitte Schröder) bei einem Treffen in Unterthingau einig.

Sie wollen jetzt ihre Ideen in den Gemeinderatsgremien diskutieren und vor allem bei den anderen Anliegergemeinden dafür werben, der Interessengemeinschaft beizutreten. Wobei man laut Bürgermeister Schramm beispielsweise in Wildpoldsried nicht mehr vorstellig werden muss. Hier habe sich Gemeindechef Arno Zengerle bereits ausgeklinkt - er sei angeblich vom Gemeinderat ausgebremst worden.

Dabei sei eine Interessengemeinschaft Kempter Wald eine gute interkommunale Sache, erklärte Professor Dr. Dr. Zettler von der Firma Lars Consult bei diesem Treffen. Einfach deshalb, weil nur mit mehren Kommunen zusammen gewichtige Aufgaben wie Windkraftanlagen besser anzupacken seien. Gerade der Kempter Wald könne hier aufgrund seiner Eigenart und Charaktere ein ideales Bindeglied zwischen den Gemeinden sein. Zettler erläuterte den Gemeindechefs, wie das praktisch ablaufen könne, welche Vorteile eine Interessengemeinschaft bringe. Die Bürgermeister vernahmens gerne, wollen aber zunächst ihre Gremien vor Ort hören.

Autor:

Allgäuer Zeitung aus Kempten

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